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Infografik Bienen

Sie ist unser kleinstes Nutztier: Die Honigbiene. Achtzig Prozent aller Nutzpflanzen werden von ihr bestäubt. Ohne Biene hätten wir also kein Obst und kein Gemüse. Seit Ende der 1990er berichten Imker von einem abrupten Rückgang ihrer Bienenstämme – sowohl in den USA wie auch in Europa. Auch in der Schweiz: Normalerweise überleben 90 % der Bienenvölker einen Winter. 2012 jedoch starb jede zweite Biene.

Zusammenfassung der Infografik

Sie ist unser kleinstes Nutztier: Die Honigbiene. Achtzig Prozent aller Nutzpflanzen werden von ihr bestäubt. Ohne Biene hätten wir also kein Obst und kein Gemüse. Seit Ende der 1990er berichten Imker von einem abrupten Rückgang ihrer Bienenstämme – sowohl in den USA wie auch in Europa. Auch in der Schweiz: Normalerweise überleben 90 % der Bienenvölker einen Winter. 2012 jedoch starb jede zweite Biene.

Vielfältige Ursachen des Bienensterben

  • Monokulturen. Bienen brauchen das ganze Jahr hindurch Futter. Monokulturen erzeugen jedoch saisonale «Löcher» im Futterangebot.
  • Pestizide. Gerade Monokulturen sind schädlingsanfälliger. Dies führt zu vermehrtem Einsatz von Gift, worunter die Bienen leiden.
  • Die Varroamilbe. Der grösste Bienenschädling befällt die Bienenbrut und macht die Larven schwächer. Ausserdem überträgt sie Viren.

Gravierende Auswirkungen

Dies hat gravierende Folgen. Wenn es in der Schweiz weniger Bienen gibt, müssen die Landwirte viele Pflanzen selbst bestäuben, was sehr aufwändig ist. Es gibt weniger Äpfel, Birnen und Erdbeeren und auch weniger verschiedene Sorten. Unsere Wiesen blühen nicht mehr so schön und nicht zuletzt können wir uns keinen Honig mehr aufs Brot streichen.

Verbot von gefährlichen Chemikalien

Die Schweiz hat deshalb 2013 drei für Bienen gefährliche Chemikalien verboten. Darüber hinaus nimmt die Migros aus eigener Initiative vier Wirkstoffe, die Greenpeace im Bienenreport „Bye, Bye Bienen“ von 2013 als gefährlich einstuft, bis Ende 2014 aus dem Sortiment oder tauscht sie durch einen anderen Wirkstoff aus. Aber auch jeder Einzelne kann mithelfen, die Bienen zu schützen:

  • Je vielfältiger ein Garten oder ein Balkon ist, desto bienenfreundlicher ist er.
  • Verblühte Stauden im Herbst nicht zurückschneiden, sondern stehen lassen. Sie dienen Wildbienen als Unterschlupf im Winter.
  • Wildblumen sorgen dafür, dass Bienen ausreichend Nektar finden.
  • Keine Pestizide einsetzen oder falls Pflanzenschutzmittel angewendet werden auf korrekte Anwendung achten.
  • Beim Kauf von Lebensmitteln und Gartenprodukten auf die Labels TerraSuisse, Migros Bio und Migros Bio Garden achten.
  • Schweizer Honig unterstützt lokale Imker und schützt die einheimische Artenvielfalt

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