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M-Check: Nachhaltiges Einkaufen leicht gemacht

Endlich Klarheit im Label-Dschungel

Transparent, verständlich, einfach: Mit M-Check erkennen Sie jetzt auf einen Blick, was unsere Produkte in Sachen Nachhaltigkeit leisten.

Migros hat mit dem M-Check eine neue und innovative Lösung entwickelt. Nebst den bewährten Labels finden Sie neu auf den Produkten selbsterklärende Textelemente und Symbole, welche klar aufzeigen was das Besondere an dem Produkt ist. So erkennen Sie wie sich Ihr Einkauf positiv auf das Tierwohl, die Menschen und Umwelt auswirkt. 

Wo M-Check draufsteht, ist Nachhaltigkeit drin.

Neu mit M-Check: Mehr Durchblick bei Nachhaltigkeit.

Der grüne M-Check zeigt auf einen Blick, dass das gekennzeichnete Produkt eine besondere Nachhhaltigkeitsleistung hat. Mittels Labels, Symbolen und kurzen Texten wird selbsterklärend erläutert, was das Besondere an dem Produkt ist. Alle Zertifizierungen und strengen Richtlinien bleiben selbstverständlich bestehen.

tierwohl-1.jpg Tierwohl Rind/Schwein/Kalb

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte und vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

Tierwohl Versprechen

Bei der Auslaufhaltung handelt es sich um eine Haltungsform, bei denen die Tiere im Stall verschiedene Flächen zur Verfügung haben: eingestreute Liegeflächen zum Liegen, Fressplätze zum Fressen und vor allem einen Auslauf, wo die Tiere in einem Laufhof an die frische Luft können. Die Sonne und die frische Luft sind gut für die Gesundheit der Tiere. Die Auslaufhaltung basiert auf den beiden Tierwohlprogrammen des Bundes, BTS und RAUS: BTS steht für besonders tierfreundliche Stallhaltung und RAUS steht für regelmässigen Auslauf ins Freie.

Bei der Weidehaltung können die Tiere während der Vegetationszeit (Frühling bis Herbst) regelmässig auf die Weide. Beim Weidebeef mindestens acht Stunden pro Tag. Auf der Weide können sich die Rinder von frischem Gras und schmackhaften Kräutern ernähren. Im Winter werden die Rinder in tierfreundlichen Haltungen mit Auslauf in einem Laufhof gehalten. Auch dann werden sie mit Heu und Silo gefüttert, nicht aber mit Soja.

tierwohl-1.jpg Tierwohl Geflügel

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte und vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

Tierwohl Versprechen

Die «Besonders tierfreundliche Stallhaltung» (BTS) – aus dem auch unsere Optigal-Poulets stammen – wurde vom Bund zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt. Die Haltungsform stellt höhere Anforderungen ans Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung. Die Tiere erhalten mehr Platz, erhöhte Plattformen zum Ausruhen und genügend frische Luft dank einem eigenen Wintergarten (Aussenklimabereich). 

Freilandhennen und -hähne haben – sobald sie genug alt sind – Zugang zu einer Weide. Darauf können sie scharren und nach Insekten picken. Die Nacht verbringen die Tiere in geschützten Ställen. Oft sind dies sehr kleine mobile Ställe, die die Weide periodisch wechseln.

Freilandhaltung

tierwohl-1.jpg Tierwohl Legehennen

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte und vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Zertifizierungssstelle ProCert kontrolliert.

Tierwohl Versprechen

Schweizer Legehennen, die für die Migros Eier legen, werden besonders tierfreundlich gehalten. Neben den Anforderungen der Schweizer Gestzgebung geht die Migros-Freilandhaltung gar über die üblichen Freilandvorgaben hinaus. Die Freilandhaltung bedeutet, dass die Hennen bei geeignetem Wetter spätestens ab der 23. Alterswoche von 12 bis 17 Uhr Zugang zu einer Weide haben müssen. Die zusätzlichen Migros-Anforderungen schreiben beispielsweise vor, wie die Weide mit Büschen oder Sonnensegel strukturiert werden muss.

Auf folgender Internetseite findet man den Bauernhof auf dem das Ei gelegt wurde: Eier Herkunft

tierwohl-1.jpg Tierwohl Milchkühe

Die Migros ist Pionierin in Sachen Tierwohl. Viele unserer Tierprodukte und vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen aus Eigenproduktion in der Schweiz. Die Migros setzt sich dafür ein, dass dieselben hohen Standards der Schweizer Tierhaltung auch für unsere Produzenten im Ausland gelten. Diese Massnahmen umfassen Optimierungen hinsichtlich Tierhaltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Das Programm wird von der unabhängigen Pro Cert-Stelle kontrolliert.

Tierwohl Versprechen

Die Bauern bei der nachhaltigen Milch der Migros fördern das Tierwohl, indem sie ihre Kühe besonders tierfreundlich halten. Dabei befolgen sie mindestens eines der beiden Tierwohlprogramme des Bundes (BTS und RAUS). Diese wurden zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt und stellen höhere Anforderungen an das Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung. Der «Regelmässige Auslauf im Freien» (RAUS) gewährt den Tieren während der Vegetationszeit regelmässigen Weidegang. Die «Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS)» ermöglicht den Tieren Bewegungsfreiheit und bequeme Liegeflächen im Stall.

Die Bauern, welche die TerraSuisse-Wiesenmilch produzieren, fördern das Tierwohl, indem sie ihre Kühe besonders tierfreundlich halten. Dabei befolgen sie mindestens das RAUS-Programm des Bundes. RAUS bedeutet «Regelmässiger Auslauf im Freien» und gewährt den Tieren während der Vegetationszeit regelmässigen Weidegang. Falls das Wetter den Weidegang nicht zulässt, können die Tiere in einem Laufhof an die frische Luft. Das Programm wurde zusammen mit Fachleuten und Tierärzten entwickelt und stellt höhere Anforderungen an das Tierwohl als die Schweizer Gesetzgebung.

Logo Arbeitsbedingungen Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung des Produktes werden regelmässig von unabhängigen Stellen geprüft und erfüllen strenge Anforderungen zu einem hohen Grad. Die Migros bezieht sich bei der Definition der Anforderungen auf den amfori BSCI-Verhaltenskodex oder gleichwertige Systeme. Dazu gehören unter anderem das Kinder- und Zwangsarbeitsverbot sowie Anforderungen in Bezug auf Arbeitssicherheit, Löhne, Arbeitszeiten etc.

Der Standard beinhaltet Anforderungen zur Berücksichtigung von Menschenrechten und der Anliegen der betroffenen lokalen Bevölkerung. Dies kann z. B. ein Prozess zur freien, vorab durchgeführten und auf Information basierenden Zustimmung sein oder die explizite Respektierung von kulturellem und religiösem Erbe. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist insbesondere dort relevant, wo Landrechte nicht gesetztlich geregelt sind oder wo das Gesetz die Interessen indigener Völker nicht oder nicht genügend sichergestellt sind.

Zertifiziert nach FSC, POIG, RSPO+ oder ASI.

Die Migros pflegt einen aktiven Dialog mit ihren Produzenten, geht langfristige vertragliche Partnerschaften ein und bezahlt marktgerechte Preise für die landwirtschaftlichen Rohstoffe. Dies bietet den Produzenten Transparenz, Stabilität und Planungssicherheit, und stellt damit eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes dar.

Die Milchproduzenten wurden zum Beilspiel aktiv in den Erarbeitungsprozess des Programms «Nachhaltige Milch Migros» einbezogen. Die Migros sichert den Produzenten von nachhaltiger Milch mehrjährige Verträge zu und zahlt einen Nachhaltigkeitszuschlag zur Honorierung ihres Engagements. Darüber hinaus stellt sie sicher, dass der ausbezahlte Milchpreis vollumfänglich an die Milchproduzenten weitergegeben wird.

Logo Verpackung Verpackung

Durch den Einsatz von rezykliertem Material in Verpackungen werden Ressourcen und Umwelt geschont, weil weniger Neumaterial verbraucht wird. Damit Rezyklat zur Verfügung steht, müssen die entsprechenden Wertstoffe gesammelt und aufbereitet werden. Über das umfangreiche Rücknahmesystem in jeder Filiale nimmt die Migros jährlich knapp 16’000 Tonnen Wertstoffe zurück und führt sie dem Recycling zu. Bei den Kunststoffen setzt die Migros mit ihren separaten Sammlungen für PET-Getränke- und Plastikflaschen auf möglichst sortenreine Sammlungen aus PET respektive Polyethylen (PE). Dank der einheitlichen Kunststoffsorten lassen sich die Wertstoffe nach gründlicher Reinigung und Aufbereitung wieder in neuen Verpackungen und Produkten einsetzen (z.B. PET-Getränkeflaschen). Auf den folgenden Webseiten finden Sie weitere Informationen zum Rücknahmesystem der Migros, zum PET-Kreislauf und zum Plastikflaschenrecycling:

Recycling-Guide 
PET-Recycling Schweiz
Plastikflaschen-Recycling

Der Standard beinhaltet Anforderungen zur Berücksichtigung von Menschenrechten und der Anliegen der betroffenen lokalen Bevölkerung. Dies kann z. B. ein Prozess zur freien, vorab durchgeführten und auf Information basierenden Zustimmung sein oder die explizite Respektierung von kulturellem und religiösem Erbe. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist insbesondere dort relevant, wo Landrechte nicht gesetztlich geregelt sind oder wo das Gesetz die Interessen indigener Völker nicht oder nicht genügend sichergestellt sind.

Zertifiziert nach FSC, POIG, RSPO+ oder ASI.

Verpackungen müssen viele Funktionen erfüllen und gleichzeitig möglichst umweltfreundlich sein. Getreu dem Motto «Vermeiden – vermindern – verwerten» optimiert die Migros ihre Verpackungen laufend: Wir setzen weniger Material ein, nutzen rezyklierte Rohstoffe oder wählen einen umweltfreundlicheren Verpackungstyp (z.B. Beutel statt Dosen). Oder wir setzen umweltfreundliche Materialien ein (z.B. Papier und Karton statt Plastik, wo dies ökologisch sinnvoll ist).

Auf den folgenden Webseiten finden Sie weitere Informationen zu ökologischen Verpackungen in der Migros:

Nachhaltig Leben Verpackung
Ökologische Verpackung
Versprechen Verpackungen

Verpackungen müssen eine Vielzahl verschiedener Funktionen erfüllen, so z.B. den Schutz des Produktes vor vorzeitigem Verderb oder vor Schäden beim Transport. Ökologische Verpackungen erfüllen diese wichtigen Funktionen und kommen gleichzeitig mit möglichst wenig Material aus – getreu dem Motto: «So viel wie nötig, so wenig wie möglich.» Die Migros überprüft laufend, ob der Materialverbrauch ihrer Verpackungen reduziert werden kann, z.B. durch den Einsatz dünnerer Folien oder alternativer Formate mit weniger Materialverbrauch.

Auf den folgenden Webseiten finden Sie weitere Informationen zu ökologischen Verpackungen in der Migros:

Nachhaltig Leben Verpackung
Ökologische Verpackung
Versprechen Verpackungen

Logo Biodiversität Biodiversität

Die Artenvielfalt (Biodiversität) schützen und fördern heisst, sich für eine natur- und tierfreundliche Bewirtschaftung einzusetzen und Lebensräume für seltene Wildtiere und -pflanzen zu schaffen oder zu erhalten. Die Vielfalt der Arten und Lebensräume bildet die Grundlage für sämtliche Lebensprozesse auf unserem Planeten. Die Biodiversität gehört zusammen mit dem Boden, der Luft und dem Wasser zu den wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen. Die Artenvielfalt ist in den letzten Jahrzenten stark zurückgegangen.

Viele Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet. Zertifiziert nach IP-Suisse, FSA silber/gold, ASC oder MSC, POIG, Bio Suisse oder FSC.

Logo Rohstoffe Rohstoffe

Der Kaffee in diesem Produkt wurde von UTZ-zertifizierten Bauern angebaut. UTZ steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das UTZ-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das UTZ-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen. 

Der Tee in diesem Produkt wurde von UTZ-zertifizierten Teegärten angebaut. UTZ steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das UTZ-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das UTZ-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen. 

Die Migros arbeitet zusammen mit UTZ an einem nachhaltigen Kakaoanbau. UTZ steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das UTZ-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das UTZ-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen. 

Migros arbeitet zusammen mit UTZ am nachhaltigen Haselnussanbau. UTZ steht für nachhaltigen Anbau und bessere Zukunftsaussichten der Bauern, Arbeiter, deren Familien und der Umwelt. Das UTZ-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Natur Sorge zu tragen. Durch das UTZ-Programm verbessern die Bauern ihre Ernte, ihr Einkommen und ihre Perspektiven, während sie die Umwelt und die natürlichen Ressourcen der Erde schonen.

Migros gehört zusammen mit dem WWF zu den Gründungsmitgliedern des «Roundtable on Sustainable Palm Oil - (RSPO)». Ziel ist die weltweite Verbesserung der Palmölproduktion. Nachhaltiger Anbau gemäss den RSPO Prinzipien und Kriterien bedeutet, dass für die Plantagen ab 2005 kein Tropenwald mehr brandgerodet worden ist, dass die Gesetze eingehalten werden und gerechte und sichere Arbeitsbedingungen vorherrschen. Das Palmöl, welches die Migros-Industrie direkt selber in der Lebensmittelproduktion verarbeitet, beschafft sie bei Lieferanten in der Schweiz. Dabei werden die Produzenten unserer Lieferanten zusätzlich zur RSPO-Zertifizierung von der unabhängigen Organisation The Forest Trust (TFT) regelmässig auf weiterführende Kriterien überprüft. Diese beinhalten u.a. kein Anbau auf Torfböden und das Wassermanagement. Damit gehen wir über die Vorgaben von RSPO hinaus.

Als Gründungsmitglied des Sojanetzwerks Schweiz und als Mitglied der internationalen Roundtable on Responsible Soy Association (RTRS) setzt sich die Migros für die Förderung von nachhaltig produziertem Soja ein. Dabei werden u.a. folgende Kriterien einbezogen: Keine Rodung von Primärwaldflächen und artenreicher Lebensräumen, Anwendung von Methoden der integrierten Produktion mit dem Ziel, die Verwendung von potentiell schädlichen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln zu reduzieren sowie den Boden und das Wasser zu schützen. Zudem werden Arbeitsrechte und traditionalle Landrechte eingehalten. Die Kontrolle der Farmen und des Warenflusses erfolgt durch unabhängige Stellen.

Das Farm Sustainability Assessment (FSA) Tool wurde entwickelt, um die Landwirtschaft in der nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Das Tool verlangt einen optimalen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln, Wasser und anderen Ressourcen. Zum Beispiel wird durch gezielte Massnahmen die Bodenfruchtbarkeit gefördert und damit einhergehend der Düngereinsatz reduziert. Bei dem nach den Grundsätzen des FSA angebaute Reis, setzen die Reisbauern zum Beispiel neue Methoden im Anbau ein, die zu weniger Methanausstoss führen und somit klimafreundlicher sind als jene im herkömmlichen Reisanbau. Zertifiziert nach FSA (Silber oder Gold).

Logo Rückverfolgbarkeit Rückverfolgbarkeit

Rückverfolgbar bedeutet, dass jeder Produktionsschritt eines Produktes bis zum Ursprung zurückverfolgt werden kann. Bananen, Kaffee oder Reis mit dem Fairtrade-Label werden von Fairtrade-Bauern produziert und in der ganzen Liefer- und Verarbeitungskette separat verarbeitet und transportiert. Bei gewissen Produkten, wie zum Beispiel Fruchtsaft, ist diese Rückverfolgbarkeit bis zum Bauern aus logistischen Gründen nicht überall möglich. Die meisten Fairtrade-Fruchtsäfte in der Migros allerdings können bis zur Kooperative zurückverfolgt werden, da die Migros den Rohstoff für den Saft direkt von Fairtrade-Kooperativen bezieht. Geben Sie den Fairtrade-Code auf der Verpackung im Max Havelaar-Produktefinder ein und finden Sie heraus, woher ihr Produkt stammt.

Zertifiziert gemäss Fairtrade Max Havelaar (nur wenn physisch rückverfolgbar), Bio Suisse oder EU Ökoverordnung.

Rückverfolgbar bedeutet, dass jeder Produktionsschritt in der Verarbeitung eines Textilproduktes zurückverfolgt werden kann. Alle Arbeitsschritte – vom Spinnen, Weben, Stricken, Färben, Drucken bis hin zur Konfektion – werden erfasst und dort, wo Chemikalien eine Rolle spielen, werden diese auf ihre Unbedenklichkeit kontrolliert. Zertifiziert nach Textillabel Eco, Made in Green oder bluesign.

Vom Baumwollfeld über die gesamte Verarbeitungskette bis hin zum Hersteller des Endprodukts müssen alle beteiligten Unternehmen kontrolliert worden sein. So entsteht eine geschlossene Gewährleistungskette (Chain of Custody) und damit kann die Rückverfolgbarkeit des Materialflusses sichergestellt werden.

Zertifiziert nach Bio Cotton oder GOTS.

Logo Pestizide Pestizide

Verschiedene Pflanzenkrankheiten, Schädlinge sowie Unkräuter können die Erträge landwirtschaftlicher Kulturen empfindlich verringern. Durch geeingete Anbaumassnahmen (Fruchtfolge, Sortenwahl usw.) und die Förderung der Biodiversität kann Ernteausfällen durch Krankheiten und Schädlinge vorgebeugt werden. Vorbeugende Massnahmen allein reichen jedoch oft nicht aus, um die Kulturen zu schützen. Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel heisst: Gegen Schädlinge werden keine Insektizide eingesetzt, sondern Nützlinge, um den Befall zu regulieren. Gegen Krankheiten helfen Präparate aus Kupfer, Schwefel und Tonerde. Unkräuter werden mechanisch entfernt, auf Herbizide wird verzichet. Dadurch wird die Umwelt geschont und das Rückstandsrisiko auf Lebensmittel minimiert.

Zertifiziert nach Bio Suisse oder EU Ökoverordnung.

Verschiedene Pflanzenkrankheiten, Schädlinge sowie Unkräuter können die Erträge landwirtschaftlicher Kulturen empfindlich verringern. Durch geeignete Anbaumassnahmen (Fruchtfolge, Sortenwahl usw.) und die Förderung der Biodiversität kann Ernteausfällen durch Krankheiten und Schädlinge vorgebeugt werden. Vorbeugende Massnahmen allein reichen jedoch oft nicht aus, um die Kulturen zu schützen. Verantwortungsvoller Pflanzenschutz heisst, Pflanzenschutzmittel werden zurückhaltend eingesetzt. Nur wenn der Befall sehr stark ist und hohe Ernteausfälle drohen, werden auch synthetische Pflanzenschutzmittel verwendet. Wenn immer möglich kommen zuerst alternative Massnahmen zum Zuge, wie beispielsweise die Bekämpfung von Schädlingen mithilfe von Nützlingen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Pflanzenschutzmitteln schont die Umwelt

Zertifiziert nach FSA silber/gold.

Bei Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Erden wird auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe verzichtet. Damit bleibt der Boden langfristig fruchtbar und Nützlinge werden geschont.

Zertifiziert nach Migros-Bio-Garden.

Logo Verschmutzung Verschmutzung

Emissionsarme Produkte haben einen geringen Lösemittelgehalt und erfüllen strenge Anforderungen bezüglich bedenklicher Zusatzstoffe. Zudem werden die eingesetzten Konservierungsstoffe soweit möglich reduziert. Durch die Verwendung emissionsarmer und schadstoffarmer Produkte lassen sich mögliche Gesundheitsgefahren darum auf ein Minimum reduzieren.

Zertifiziert nach Blauer Engel.

Die Bezeichnung «Ohne Schadstoffe hergestellt» garantiert die Vermeidung von Substanzen wie zum Beispiel die APOs in der Textilveredlung, die nachweislich oder potenziell schädlich für Mensch und Umwelt sind. Die in der Produktion nicht erlaubten Substanzen sind in der Liste der eingeschränkten gesundheitsschädlichen Stoffe (MRSL – Manufactoring Restricted Substance List) klar festgehalten. Die Migros stellt so sicher, dass kritische Substanzen im Produktionsprozess gar nicht eingesetzt werden.

Zertifiziert nach Eco, Bio Cotton, GOTS, bluesign oder Made in Green.

Logo Klima Klima

Bei einem klimaschonenden Produkt wurden nachweislich Massnahmen ergriffen, um die klimaschädlichen Emissionen in der Wertschöpfungskette des Produktes zu reduzieren. Zum Beispiel im Anbau, in der Verarbeitung/Herstellung oder im Transport. Dies sind beispielsweise Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs bei der Verarbeitung/Herstellung, die vermehrte Umstellung auf erneuerbare Energien, die Reduktion von Düngemitteleinsatz, die klimaschädliche Emissionen verursachen, und der Verzicht auf Flugtransport.

Zertifiziert nach FSA silber/gold oder mit entsprechendem Nachweis (z.B. Ökobilanz)

Dieses Produkt wurde CO2-neutral angebaut. Dies kann entweder durch den Einsatz von erneuerbaren Energien im Anbau, zum Beispiel der Beheizung von Gewächshäusern mit Fernwärme oder Holzschnitzel erfolgen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Kompensation der CO2-Emissionen in eigenen Wertschöpfungsketten in Zusammenarbeit mit Experten wie myclimate. Die CO2-Neutralität ist immer mit einem entsprechenden Nachweis hinterlegt.

Meer-Schutz.jpg Wasser

Die Produkte werden entlang der Wertschöpfungskette wasserschonend hergestellt oder verarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass dort Wasser eingespart wird, wo es am sinnvollsten ist. So ist z.B. der Anbau von Früchten und Gemüsen sehr wasserintensiv. Mithilfe neuer Techniken und nachhaltiger Anbaumethoden gelingt es, den Wasserverbrauch zu optimieren.

Zertifiziert nach FSA silber/gold.

Diese Produkte sind besonders wasserschonend im Gebrauch im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Beispielweise kann durch die Installation von sparsamen Duschbrausen, Armaturen und Wasserspar-Einsätzen der Wasserverbrauch bis um die Hälfte reduziert werden.

Zertifiziert nach Topten.

Fische und Meeresfrüchte mit dem MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) stammen aus nachhaltiger Fischerei, die Beifang vermeidet, den Meeresboden schont und dafür sorgt, dass die Fischbestände Zeit haben, sich zu erholen und zu vermehren. Dadurch bleiben die Artenvielfalt und das Ökosystem erhalten. Das MSC-Label lobt nur Fische und Meeresfrüchte aus, die zum Zeitpunkt der Zertifizierung gemäss international anerkannter Referenzwerte nicht überfischt oder stark dezimiert sind. Verkleinern sich die Bestände, ohne dass Gegenmassnahmen ergriffen werden, verlieren die Fische und Meeresfrüchte das MSC-Gütesiegel.

Logo Ressourcen Ressourcen

Durch den optimalen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln, Wasser und anderen Ressourcen werden negative Auswirkungen auf die Umwelt minimiert oder vermieden. Zum Beispiel werden durch gezielte Massnahmen die Bodenfruchtbarkeit gefördert und damit einhergehend der Düngereinsatz reduziert. Ein weiteres Beispiel ist der nach den Grundsätzen des Farm Sustainability Assessment (FSA) angebaute Reis. Dabei setzen die Reisbauern im Anbau neue Methoden ein, die zu weniger Methanausstoss führen und somit klimafreundlicher sind als jene im herkömmlichen Reisanbau.

Zertifiziert nach FSA, IP-Suisse.

Zur Herstellung von Produkten werden limitierte, natürliche Ressourcen wie Energie, Wasser und Boden benötigt. Eine ressourceneffiziente Produktion bedeutet, dass für die Herstellung der Produkte möglichst wenig dieser knappen Ressourcen eingesetzt werden. Die Ressourceneffizienz kann auch durch einen geringeren Einsatz von Produktionsmitteln wie Futtermittel, Dünger, Maschinen, Gebäude oder durch die Nutzung von Nebenprodukten verbessert werden. Eine hohe Ressourceneffizienz bedeutet somit eine geringere Beanspruchung und Belastung der Umwelt verglichen mit gängigen Produktionsstandards.

Zertifiziert nach Optigal Standard, FSA silber/gold oder POIG

Die Produktion bzw. Verarbeitung dieser Produkte erfüllt höhere Umweltanforderungen als jene konventionell hergestellter Produkte. Die in der Produktion relevanten Umweltaspekte wie zum Beispiel Energie- und Wasserverbrauch, Abfall, Emissionen oder Chemikalieneinsatz werden regelmässig gemessen und kontinuierlich verbessert. Dies kann durch verschiedene Massnahmen erreicht werden: durch ein Umweltmanagementsystem, einen sicheren Umgang mit Einsatz von Chemikalien oder durch die Erfüllung von Umweltanforderungen eines Labels.

Zertifiziert nach ISO 14001, BEPI, EMAS oder über Textillabel Eco, Made in Green, bluesign, Blauer Engel bei Farben und Lacken, oder ASI bei Metallen.

Durch den Einsatz von 100% rezyklierten Rohstoffen werden Ressourcen und die Umwelt geschont, weil kein Neumaterial benötigt wird. Damit wird ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Der Rezyklateinsatz muss mit einem von der Migros anerkannten Label belegt werden. 

Zertifiziert nach Blauer Engel, Green Label Hong Kong, Eco Mark, SCS Recycled, GRS oder CCS / RCS bei Kunststoff und Textilien. Bei Holz zertifiziert nach FSC Recycled, Blauer Engel oder EU Ecolabel.

Durch den Einsatz von rezyklierten Rohstoffen werden Ressourcen und die Umwelt geschont, weil kein Neumaterial benötigt wird. Damit wird ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Der Rezyklateinsatz muss mit einem von der Migros anerkannten Label (wie z.B. Global Recycling Standard (GRS)) belegt werden. Der Anteil Rezyklat wird von den anerkannten Labels festgelegt und kann je nach Produktgruppe oder Rohstoff varieren. 

Zertifiziert nach Blauer Engel, Green Label Hong Kong, Eco Mark, SCS Recycled, GRS oder CCS / RCS bei Kunststoff und Textilien. Bei Holz zertifiziert nach FSC Recycled, Blauer Engel oder EU Ecolabel.

Dieses Produkt ist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Dies bedeutet, dass Materialien verwendet werden, die in der Natur vorkommen und so immer wieder nachwachsen, im Gegensatz etwa zu erdölbasierten Produkten. Ein Beispiel ist Kunststoff aus Agrarabfällen. Es werden jedoch keine nachwachsenden Rohstoffe verwendet, die für die Nahrungsmittelproduktion wichtig sind, wie z.B. Mais oder Kartoffeln. Es muss immer ein entsprechender Nachweis (z.B. Ökobilanz) vorliegen.

Die Umwelt wird geschont, indem natürliche Mittel, Fallen oder Nützlinge eingesetzt werden. Berücksichtigt wird auch, dass die Transportwege möglichst kurz sind. Die Inhaltsstoffe kommen – wo immer möglich – aus der Schweiz. Der Verzicht auf Torf bei Erden sorgt dafür, dass die wertvollen Moorlandschaften erhalten bleiben.

Zertifiziert nach Bio Garden.

Das Aluminium in diesem Produkt entspricht den Anforderungen der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Dabei erfüllt jede Stufe der Wertschöpfungskette ökologische und soziale Kriterien: Unter anderem verantwortungsvolles Abfall-/Abwassermanagement, Schutz der Artenvielfalt, Wahrung der Menschenrechte und Respektierung von Weltkulturerbstätten. Die Einhaltung dieser Anforderungen wird regelmässig von unabhängigen Zertifizierungsstellen überprüft.

Logo Energie Energie

Bei einem energieschonenden Produkt wurden nachweislich Massnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch in der Wertschöpfungskette des Produktes zu reduzieren – etwa im Anbau, in der Verarbeitung/Herstellung oder im Transport. Dies kann durch den Einsatz von verbesserten oder effizienteren Maschinen geschehen, die Optimierung der Abläufe in der Herstellung oder den Wechsel des Verkehrsträgers von Strasse zu Bahn. Es muss immer ein entsprechender Nachweis (z.B. Ökobilanz) vorliegen.

Einsatz erneuerbarer Energien

Ein Produkt, in dessen Wertschöpfungskette erneuerbare Energien eingesetzt wurden, trägt wesentlich zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen bei. Dies kann zum Beispiel im Anbau, in der Verarbeitung oder auch im Transport der Fall sein. Ein Beispiel ist die Umstellung von fossilen Energieträgern wie Erdgas auf erneuerbare Energieträger wie Holzschnitzel oder die Nutzung von Fernwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage. Dies wird immer mit einem entsprechendem Nachweis (z. B. Ökobilanz) belegt.

Diese Produkte sind besonders energieschonend im Gebrauch im Vergleich zu herkömmlichen Produkten. So verbrauchen zum Beispiel enegieschonende Kühlgeräte (A+++) bis zu rund 30% weniger Strom als A++ Geräte oder effiziente Leuchten können bis zu 75% an Energie gegenüber einer herkömmlichen Halogenlampe einsparen. Mit dem Topten-Label werden die ungefähr 10% energieeffizientesten Produkte einer Warengruppe ausgezeichnet. So ist auf einen Blick erkennbar, welche Geräte und Leuchten besonders wenig Strom verbrauchen und somit Kosten sparen. Die Richtlinien werden individuell pro Produktgruppe festgelegt. Dabei stützt sich Topten auf Tests von bewährten Instituten oder auf nationale und internationale Warendeklarationen (Energieetikette) und Labels oder genormte Herstellerangaben.

Zertifiziert nach Topten.

Ein Produkt, in dessen Wertschöpfungskette erneuerbare Energien eingesetzt wurden, trägt wesentlich zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen bei. Dies kann zum Beispiel im Anbau, in der Verarbeitung oder auch im Transport der Fall sein. Ein Beispiel ist die Umstellung von fossilen Energieträgern wie Erdgas auf erneuerbare Energieträger wie Holzschnitzel oder die Nutzung von Fernwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage. Dies wird immer mit einem entsprechendem Nachweis (z. B. Ökobilanz) belegt.

Logo Projekte in Umstellung Projekte in Umstellung

Dieses Nachhaltigkeitsprojekt ist noch nicht am Ziel, wir haben jedoch die Aktionspläne definiert und die Umsetzung gestartet. Es werden kontinuierlich Verbesserungen durchgeführt, damit der Produzent oder Verarbeiter unseren Nachhaltigkeitsansprüchen genügt. Wir überwachen die Fortschritte unserer Partner mit externen Kontrollstellen und stellen sicher, dass periodisch Fortschritte erzielt werden.

Pole-Line.jpg Nachhaltige Fischfang-Methode

Die sogenannte Angelruten-Fischerei ist eine traditionelle und nachhaltige Fischfang-Methode. Die Thunfische werden durch kleine Köderfische angelockt, welche neben dem Boot ins Wasser gelassen werden. Dies geschieht in Verbindung mit dem Sprühen von Wasser auf die Oberfläche, um die Illusion eines grossen Schwarms von Köderfischen zu erzeugen, was den Jagdinstinkt der Thunfische schürt. Die Leine ist nicht mit einem Widerhaken, sondern mit einem einfachen Haken ausgerüstet, der es erlaubt, den Fisch so schnell wie möglich vom Haken zu lösen. Pro Boot stehen bis zu 20 Fischer mit einer zwei bis drei Meter langen Angelrute nebeneinander und können mit dieser Methode einen Thunfisch nach dem anderen aus dem Meer ziehen. Diese Fischfang-Methode vermeidet Beifang von Schildkröten, Haien und Delphinen, generiert für die Fischer gute Einkommen und schafft zudem Arbeitsplätze.

Logo WWF Modellprojekt WWF Modellprojekt

Für unser neues Nachhaltigkeitsprogramm arbeiten wir weiterhin in bewährter Partnerschaft mit dem WWF zusammen. Dabei werden unsere Früchte und Gemüse pro Herkunftsregion und Produktgruppe analysiert. Das Ziel ist, das Verbesserungspotenzial bei unseren Produzenten im Bereich der Nachhaltigkeit zu eruieren. Bei diesem umfassenden Nachhaltigkeitsprogramm werden sieben konkrete Massnahmen umgesetzt. Dazu gehören z. B. unter anderem die Verminderung des CO2-Ausstosses, Optimierung des Wassermanagements und der Arbeitsbedingungen, Abfallreduktion und Schutz des Ökosystems. Weitere Informationen finden Sie unter WWF Früchte und Gemüse.

Nachhaltige Labels

Logo Migros Bio Migros-Bio

Bio-Bauern und -Bäuerinnen arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie verwenden natürliche Hilfsmittel und tragen Sorge zum fruchtbaren Boden. Bio-Bauern dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verwenden. Pflanzen werden vor Schädlingen etwa mit Nützlingen wie Marienkäfern geschützt. Die Tiere werden besonders artgerecht gehalten, sie haben regelmässig Auslauf ins Freie und werden mit Bio-Futter ernährt. Die Kontrolle und Zertifizierung wird regelmässig von unabhängiger Stelle durchgeführt. Migros-Bio

Das Bio Fleisch garantiert eine verantwortungsvolle, artgerechte Tierhaltung wie z. B. regelmässigen Auslauf ins Freie, genügend Platz im Stall sowie Ernährung mit Bio-Futter. Das Fleisch stammt aus Landwirtschaftsbetrieben, die nach strengen Richtlinien von Migros-Bio zerfiziert sind. Somit kann die hohe Fleischqualität garantiert werden.

Logo Bio Cotton Migros Migros-Bio-Cotton

Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau hinterlässt auf der Haut ein gutes Gefühl und in der Umwelt keine negativen Spuren. Die Felder werden mit natürlichen Mitteln bewirtschaftet. Für die ökogerechte Verarbeitung der Migros-Bio-Cotton-Textilien gelten zudem die strengen Eco-Richtlinien der Migros. So bleiben die Menschen in der Textilproduktion gesund und die Umwelt sowie das Grundwasser sauber.

Logo Migros Bio Garden Migros-Bio-Garden

Migros-Bio-Garden trägt den Besonderheiten des Hobbygartens Rechnung und lehnt sich – so weit als möglich – an die Richtlinien für die biologische Landwirtschaft an. Insbesondere wird darauf geachtet, dass unter dem Label von Migros-Bio-Garden nur Produkte verkauft werden, die auch auf Schweizer Biobetrieben eingesetzt werden dürfen. Das bedeutet auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe und genetisch veränderte Organismen wird gänzlich verzichtet. Die Richtlinien von Migros-Bio-Garden werden vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick unabhängig kontrolliert.

Logo Fairtrade Max Havelaar Fairtrade Max Havelaar

Mit dem Kauf von Produkten, die mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar gekennzeichnet sind, tragen Sie dazu bei, dass Kleinbauernfamilien und Angestellte in Entwicklungsländern ein besseres Einkommen und gute Arbeitsbedingungen erhalten. Fairtrade stärkt die Produzenten durch klare soziale und ökologische Standards, durch stabile Preise und Prämien sowie durch Beratung vor Ort. Einen Teil des Verkaufserlöses investieren die Kleinbauern und Angestellten in Projekte, die der ganzen Gemeinschaft zu Gute kommen – wie den Bau von Brunnen, Schulen oder Spitälern. Die Migros ist Partnerin von Fairtrade Max Havelaar seit der Gründung im Jahr 1992.

Logo MSC MSC

Fische und Meeresfrüchte mit dem MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) stammen aus nachhaltiger Fischerei, die Beifang vermeidet, den Meeresboden schont und dafür sorgt, dass die Fischbestände Zeit haben, sich zu erholen und zu vermehren. Dadurch bleiben die Artenvielfalt und das Ökosystem erhalten. Das MSC-Label lobt nur Fische und Meeresfrüchte aus, die zum Zeitpunkt der Zertifizierung gemäss international anerkannter Referenzwerte nicht überfischt oder stark dezimiert sind. Verkleinern sich die Bestände, ohne dass Gegenmassnahmen ergriffen werden, verlieren die Fische und Meeresfrüchte das MSC-Gütesiegel.

Logo asc ASC

Aquaculture Stewardship Council (ASC)-zertifizierte Zuchten müssen nach den hohen ASC-Standards arbeiten, um die Erhaltung der natürlichen Umwelt, der Artenvielfalt und der Wasserressourcen sicherzustellen. Um festzustellen, ob eine Zucht die Vorgaben erfüllt, führt eine Zertifizierungsstelle eine Prüfung durch. Sie analysiert, ob der ASC-Standard in den folgenden Bereichen der Aquakultur eingehalten wird: Erhaltung der natürlichen Umwelt und der Biodiversität, Erhaltung der Artenvielfalt und der Wildpopulationen (z. B. Verhinderung von Fluchten, die eine Gefahr für Wildfische darstellen könnten) und verantwortungsbewusste Beschaffung und Verwendung von Tierfutter und anderen Ressourcen.

Logo FSC FSC

Der Forest Stewardship Council (FSC) ist ein internationaler Zusammenschluss von Umweltorganisationen, Vertretern einheimischer Volksgruppen und Wirtschaftsverbänden. Er setzt sich für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft ein und hat dafür international gültige Regeln erarbeitet. Dazu gehören beispielsweise das Verbot von illegalem Holzeinschlag und von illegaler Abholzung der Wälder, die Erhaltung und Förderung von besonders schützenswerten Wäldern, der Schutz seltener und bedrohter Arten, die Achtung der Rechte indigener Völker, die Sicherung von Arbeitnehmerrechten und das Verbot von Gentechnik. So bleiben die natürlichen Funktionen des Waldes langfristig intakt. Die Einhaltung der Richtlinien wird von unabhängigen Kontrollinstanzen regelmässig überprüft.

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