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Carsharing - teilen statt besitzen

Teilen liegt im Trend, ganz besonders im Bereich Mobilität. Verschiedene Formen von Carsharing erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Erfahren Sie, was die Vorteile von Carsharing sind und welche Services in der Schweiz angeboten werden.

Haben Sie ein Auto, das Sie kaum nutzen? Oder besitzen Sie kein Auto, möchten aber hin und wieder eine Ausfahrt machen oder etwas transportieren? Carsharing könnte in beiden Fällen Abhilfe schaffen. Die vielseitigen Vorteile von Carsharing werden immer häufiger erkannt: Geringere Kosten, keine Probleme mit Parkplatzsuche, verschiedene Fahrzeuge, geringerer Ressourcenaufwand. Mit der digitalen Technologie werden auch Reservationssysteme und Zugangsmöglichkeiten weiter vereinfacht.

Vor allem die jüngere Generation in den Städten ist dem Teilen wohl gesinnt. So liegen die Wachstumsraten für Carsharing in Europa derzeit bei 50% pro Jahr. Für Eva Lüthi, CEO des Carsharing Unternehmens Sharoo, ist klar: «Besitz wird in Zukunft keine hohe Bedeutung mehr haben: Es zählt der Zugang zu Ressourcen, dann wenn wir sie effektiv brauchen.»

Mobility - der Klassiker mit umfassendem Angebot

Mit ihren roten Autos bedient Mobility heute über 112'000 Kunden an 1'395 Standorten in der Schweiz. Das 4-monatige Testabo ist mit einer Cumuluskarte für nur 40 Franken zu haben. Inhaber von SBB General-, Halbtax- oder Streckenabos profitieren ebenfalls von reduzierten Tarifen: Ein Mobility-Jahresabo gibt es für CHF 190 statt CHF 290.-. Click & Drive eignet sich, wenn Sie nur punktuell ein Auto brauchen, beispielsweise für einen Ausflug.

Infopoint

Konditionen für Fahrzeugvermietung

  • Schweizer Nummernschild
  • Tachostand von nicht mehr als 250'000 km
  • Fahrzeugalter maximal 12 Jahre
  • Katalogpreis von nicht mehr als 100'000 CHF

Sharoo - selber ein Auto zur Verfügung stellen

Haben Sie selber ein Auto, das Sie gerne zur Verfügung stellen möchten? Oder suchen Sie ein Auto, dass Sie für längere Strecken nutzen möchten? Dann hat Sharoo für Sie die passende Lösung: Im Gegensatz zu Mobility wird nicht eine spezifische Carsharing-Flotte genutzt, sondern es sind private Autobesitzer, die ihr Auto gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Das Angebot und die Nachfrage sind also weitgehend von der Community abhängig. Die Autobesitzer können mittels einer App mit den potentiellen Nutzern von Autos in Verbindung treten. Die Migros ist mit ihrem Tochterunternehmen m-may direkt an der Entwicklung von Sharoo beteiligt und setzt so auf neue Mobilitätmodelle.

Infopoint

Konditionen bei tooxme

  • Der Passagier zahlt 1 Franken pro Kilometer
  • Der Fahrer erhält 50 Rappen pro Kilometer
  • Verfügbarkeit nur auf der gewählten Strecke
  • Sicherheit durch Nutzerprofile

Tooxmee - Autostopp im 21. Jahrhundert

Auch Tooxme funktioniert über eine App - aber bisher nur in der Romandie. Fahrer und Beifahrer finden über die App und die Community zueinander. Wer eine Strecke fahren möchte, sucht über die App Autos, die in der Nähe sind und in die richtige Richtung fahren. Mit Tooxme wird Autostoppen zu einer transparenten und noch sichereren Angelegenheit.

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