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So bleiben Kräuter frisch

Oft brauchts nur einen Zweig – doch was tun mit dem Kräuterrest: trocknen, einfrieren oder ins Wasser stellen? Hier erfahren Sie, wie man die gängigsten Kräuter am besten aufbewahrt.

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Petersilie

Das Küchenkraut par excellence hält sich einige Tage im Wasserglas frisch. Es gilt allerdings, das Wasser regelmässig zu wechseln. Zudem lassen sich Peterli einfrieren – Trocknen bekommt ihnen aber nicht gut.
 

Minze

Minze

Im Wasserglas bleibt Minze ein paar Tage frisch, auch feucht eingewickelt im Kühlschrank. Im Topf auf dem Balkon ist der Lippenblütler fast unverwüstlich. Einfrieren sollte man ihn nur in ganzen Blättern.
Tipp: Getrocknet ergibt er einen Tee für die kalte Jahreszeit.

Schnittlauch

Schnittlauch

Die langen Blätter lassen sich in Haushaltspapier eingewickelt oder im Plastiksack ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Die Reste kann man auch einfrieren. Zum Trocknen eignet sich Schnittlauch nicht. 
Tipp: Schnittlauch treibt nach Schnitt im Topf immer wieder neu aus.

Rosmarin

Rosmarin

Wer gern mediterran kocht, hat den Rosmarin im Topf auf dem Balkon. Das Kraut eignet sich ideal zum Trocknen und Einfrieren. Kleinere Reste wickelt man am besten in ein feuchtes Tuch und lagert sie im Kühlschrank.

 

Thymian

Thymian

Auch den Liebling der Mittelmeerküche kann man ideal trocknen oder einfrieren. In ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen oder in einer Dose übersteht er auch mehrere Tage im Kühlschrank. Gut gedeiht er im Topf. Bei Bedarf schneidet man einfach Zweige ab.

Dill

Dill

Das filigrane Kraut welkt leicht, lässt sich jedoch problemlos trocknen oder einfrieren. Im Kühlschrank bewahrt man es für wenige Tage ungewaschen im Plastiksack oder einer Dose auf.

 

Basilikum

Basilikum

Gewaschen und in ein Küchentuch eingewickelt hält das Kraut drei bis vier Tage im Kühlschrank. Zum Trocknen oder Einfrieren eignet es sich nicht.
Tipp: Blätter immer oberhalb einer Blattachsel schneiden. So wachsen im Topf neue Blätter nach.

 

Darauf gilt es zu achten:

Das Wasser sollte täglich gewechselt werden. Wichtig: Die Blätter dürfen nicht ins Wasser hängen, sonst faulen die Kräuter schneller, als es einem lieb ist.

Einige Kräuter sind «winterhart»: Sie überwintern problemlos. Auch in der kalten Jahreszeit sollte man sie gelegentlich giessen.

Trocknen lassen sich Kräuter meistens ganz einfach als Sträusschen. Man hängt sie dazu umgekehrt an einem trockenen Ort auf. Einmal getrocknet, zupft man die Blätter ab, verpackt sie luftdicht und bewahrt sie im Dunkeln auf. Perfekt zum Würzen oder als Tee im Winter.

Tipp: Getrocknete Kräuter bewahrt man im Dunkeln und vor Feuchtigkeit geschützt auf.

Etwa für die Minze eignet sich das Einfrieren von ganzen Blättern. Dabei legt man sie auf ein Tablett und in den Tiefkühler. Gefroren gibt man sie in ein Gefäss oder einen Plastiksack. Kräuter wie Petersilie oder Dill hackt man, Schnittlauch schneidet man in Röllchen. Die Kräuter gibt man in einen Eiswürfelbehälter und friert sie in ein wenig Wasser ein. So kann man daraus später kleine Portionen entnehmen.

Tipp: Wer viele Kräuterreste hat, kann damit Kräuterbutter herstellen und diese einfrieren.

Text: Claudia Schmidt
Bilder: Getty Images

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