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Tipps und Tricks: Herbst-Resten

Am Vortag zu viel Kartoffelstock gemacht? Kein Problem: Aus Härdöpfel-, Gemüse- und Charcuterieresten sind schnell delikate Suppen, Rührgerichte oder Bratlinge zubereitet.

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Tipps und Wissenswertes

Kartoffelstock ist für viele die ideale Beilage zum Lieblingsgericht. Da macht man schnell mal zu viel davon. Und das ist auch gut so, denn daraus sind im Handumdrehen Tätschli geformt und gebraten oder Kroketten in Paniermehl gedreht und frittiert. Zudem lässt sich Kartoffelstock sehr gut portionenweise einfrieren. Für den Gebrauch lässt man den Stock kurz antauen und mit einem Schuss Milch unter Rühren langsam aufköcheln.

Charcuterie-Resten wie Bündnerfleisch, Rohschinken, Salsiz oder Speck eignen sich für viele Gerichte. Zum Beispiel lässt sich daraus rasch eine Nudelpfanne oder ein Gröschtl, wie es in Österreich heisst, auf den Tisch zaubern. Für beide Speisen brät man die klein geschnittenen Wurstreste zusammen mit Zwiebelschnitzen an. Gekochte Kartoffelscheiben oder Nudeln dazugeben, kurz weiterbraten, würzen, fertig!

Für gekochtes Gemüse bieten sich unzählige Möglichkeiten der Wiederverwertung an. Je nach Gemüse lassen sich daraus gefüllte Omeletten, eine Suppe oder eine asiatische Wokpfanne machen. Oder Gemüseaufstriche für den Apéro. Dafür püriert man die Resten mit Crème fraîche und würzt nach Belieben.

Rezept Kartoffeltätschli

Zubereitung:

Fleisch und Gemüse in Würfelchen schneiden. Thymianblätter abzupfen. Kartoffelstock mit Fleisch, Gemüse, Thymian und Ei mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse 8 Tätschli formen. Im Paniermehl wenden. Öl erhitzen und Tätschli bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 5 Minuten braten. Mit saurem Halbrahm und Salat servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten.

Zutaten für 4 Personen (ca. 8 Kartoffeltätschli):

30–60 g Charcuterieresten, z. B. Bündnerfleisch,
Rohschinken, Salsiz
ca. 150 g gekochtes Gemüse, z. B. Broccoli, Rüebli
2–4 Zweige Kräuter, z. B. Thymian
ca. 400 g Kartoffelstock
2 Eigelb oder 1 Ei
  Salz, Pfeffer
4–5 EL Paniermehl
4 EL HOLL-Rapsöl oder Bratbutter
3 EL saurer Halbrahm oder Crème fraîche

Tipp: Altes Brot an der Röstiraffel reiben und als Paniermehl verwenden.

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