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Ökologisch optimierte Verpackungen in der Migros

Die Migros hat in den vergangenen Jahren viele ihrer Verpackungen ökologisch optimiert. Bis 2020 reduziert sie weiterhin systematisch die Verpackungsmenge und setzt umfassend umweltschonendere Materialien ein.

Optimierte Verpackungen in der Migros

Tonnen

Seit 2013 konnte die Migros insgesamt 3'437 Tonnen Verpackungsmaterial ökologisch optimieren. Dieses Ergebnis liegt leicht unter dem angesteuerten Zwischenziel von 3‘750 Tonnen, weshalb dieses ehrgeizige Ziel aktuell nicht auf Kurs ist.

Optimierte Verpackungen sind nicht immer offensichtlich, etwa wenn Recyclingmaterial oder FSC-Karton aus nachhaltiger Waldwirtschaft eingesetzt wird. Daher lobt die Migros ökologisch optimierte Verpackungen bei deren Lancierung aus.

Was viele nicht wissen: Eine Verpackung trägt in den meisten Fällen nur zu einem verschwindend kleinen Teil zur Umweltbelastung eines Produktes bei. Betrachtet man den gesamten Lebensweg eines Produktes, verursachen die Rohstoffgewinnung, beziehungsweise bei einigen Produkten die Nutzung (z.B. Energieverbrauch bei Leuchtmitteln), die grösste Umweltbelastung. Daher ist es in vielen Fällen sinnvoll, die Produkte zu verpacken und sie so vor Verderb zu schützen und deren Haltbarkeit zu verlängern.

Ein Produkt zu verpacken ist aber eine Wissenschaft für sich. Denn jede Verpackung muss unterschiedlichsten Ansprüchen genügen und ist von diversen Faktoren abhängig.

Eine Verpackung soll:

  • das Produkt schützen (Haltbarkeit und Hygiene)
  • Informationen vermitteln (Herkunft, Food Facts usw.)
  • das Produkt ansprechend präsentieren
  • gut transportierbar sein in der Logistik
  • praktisch sein in der Anwendung
  • möglichst umweltfreundlich und rezyklierbar sein
  • wenig kosten

Die Migros ist erst dann mit einer Verpackung zufrieden, wenn diese über ihren gesamten Lebensweg hinweg ein optimales Verhältnis aller Faktoren aufweist.

Starkes Engagement für ökologischere Verpackungen

Die Migros hat in den vergangenen Jahren ihre Verpackungsmenge systematisch reduziert oder diese mit umweltschonenderen Materialien ersetzt. Dieses Engagement setzt sie konsequent fort. 2013 hat die Migros deshalb eine neue ganzheitliche Strategie für ökologischere Verpackungen erarbeitet. Sie hat erstmals umfassend die Verpackungsdaten ihrer Eigenindustrie erfasst und verspricht, bis Ende 2020 über 6000t Verpackungsmaterial ökologisch zu optimieren.

Getreu der Maxime Vermeiden, Vermindern, Verwerten setzt die Migros auf vielfältige Lösungen, um die Verpackungen umweltfreundlicher zu gestalten: Wo möglich reduziert sie die Verpackungsmenge, nutzt Recycling-Materialien, oder verpackt ihre Ware umweltfreundlicher. Umweltfreundlicher heisst, die Migros nutzt entweder ökologischeres Material, wie beispielsweise FSC-Papier anstatt konventionellem Papier oder sie setzt einen anderen Verpackungstyp ein, beispielsweise Beutel anstatt Dosen. Im Zuge der neuen Strategie für ökologischere Verpackungen wird die Migros in den nächsten Jahren sämtliche Papier- und Kartonverpackungen der Migros-eigenen Industrieunternehmen auf Recyclingbasis oder FSC-zertifiziertes Material umstellen.

Mit Systematik zu Werke

Auf der Suche nach der optimalen Verpackung, die möglichst umweltfreundlich ist, arbeitet die Migros mit Ökobilanzen. Die von der Migros berechneten Ökobilanzen berücksichtigen den ganzen Lebensweg der Verpackungen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht, zum Beispiel die Klimabelastung durch CO2 oder die Versauerung von Böden. Für eine maximale Effizienz entwickelt die Migros bei neuen Produkten die Verpackung und das Produkt zusammen. Dabei bezieht sie den gesamten Lebensweg des Produktes sowie der Verpackung in ihre Betrachtung mit ein.

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