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Freiwillig gegen Littering

Die Migros setzt sich mit freiwilligen Engagements für eine saubere Umwelt ein. So betreibt sie etwa das grösste Rücknahmesystem im Schweizer Detailhandel.

Plastikflasche am Strand

Quelle: Fotolia_55660418

«Freiwilligkeit ist der Preis der Freiheit» – ganz im Sinne ihres Gründers Gottlieb Duttweiler stellt die Migros auch heute freiwillige Engagements für die Gesellschaft ins Zentrum ihres Handelns. So auch beim Littering, dem achtlosen Wegwerfen von Abfällen auf Plätzen, Strassen und in Parks. Gemäss ihrem Prinzip «Vermeiden-Vermindern-Verwerten» geht die Migros dieses gesellschaftliche Problem an der Wurzel an und reduziert die Verpackungsmenge. Gleichzeitig unterstützt sie ihre Kundinnen und Kunden dabei, weniger Abfall zu produzieren und ihre Abfälle korrekt zu entsorgen, indem sie:

  • Das grösste Rücknahmesystem im Schweizer Detailhandel betreibt, wo unter anderem neben PET-Getränkeflaschen auch alle Plastikflaschen aus dem Haushaltsbereich sowie CDs und DVDs zurückgebracht werden können.
  • In den meisten Migros-Take-Aways und Restaurants Mehrwegschalen anbietet.
  • Beim Offenverkauf von Früchten und Gemüse wiederverwendbare Beutel, so genannte Veggie Bags, anbietet.
  • Als erste Detailhändlerin im November 2016 schweizweit die Kostenpflicht für Plastiksäckli an den Kassen eingeführt hat.
  • In ihren Filialen genügend Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt und die Abfalleimer beim Eingang ihrer Filialen regelmässig leert und reinigt. Punktuell werden auch öffentliche Abfalleimer von Migros-Mitarbeitenden bewirtschaftet. 

Beteiligung an Branchenlösungen und regionalen Kampagnen

Die Migros arbeitet im Kampf gegen Littering mit der IG Detailhandel Schweiz (IGDHS) sowie der IG Saubere Umwelt (IGSU) zusammen. Sie unterstützt zahlreiche Projekte für Sauberkeit im öffentlichen Raum, so zum Beispiel das Projekt „Raumpatenschaften“: Personen und Gruppen übernehmen freiwillig die Verantwortung für einen bestimmten Raum und sorgen dafür, dass diese Orte sauber und litteringfrei bleiben.

Für freiwillige Massnahmen

Die Migros leistet freiwillig über verschiedene Massnahmen einen wichtigen Beitrag gegen Littering. Umsatzbezogene Littering-Gebühren, wie insbesondere in der Stadt Bern diskutiert, lehnt die Migros jedoch ab. Solche Lösungen greifen zu kurz und bestrafen alle Konsumentinnen und Konsumenten anstatt nur die tatsächlichen Abfallsünder. Dass freiwillige Massnahmen ein sinnvoller Weg sind, zeigt auch eine Studie: Aus verhaltensökonomischer Sicht können Littering-Gebühren das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärken – nach dem Motto: «Weil ich den Preis dafür bezahlt habe, kann ich auch littern».

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