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Naturnahe Firmenareale

Durch eine möglichst naturnahe Gestaltung der Firmenareale leistet die Migros einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in Siedlungs- und Industriegebieten. Diese Flächen sind Heimat für seltene Tiere und Pflanzen. Ende 2015 hat die Migros mehr als 2,7 Millionen Quadratmeter naturnahen Lebensraum geschaffen.

Naturnahes Migros Firmenareal

Die Migros hat versprochen, bis Ende 2015 mindestens 2,5 Millionen Quadratmeter Naturareale zu schaffen. Dieses Ziel hat sie sogar übertroffen: 22 Firmenareale der Migros sind aktuell speziell naturnah gestaltet und bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Dies entspricht insgesamt einer Fläche von über 2,7 Millionen Quadratmetern. Die Migros leistet so einen Beitrag zur biologischen Vielfalt im Siedlungsgebiet. Die betreffenden Areale wurden von der «Stiftung Natur & Wirtschaft» zertifiziert. Ausgezeichnet werden Firmenareale, die einen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt insbesondere in Industrie- und Gewerbezonen leisten. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Drittel des Geländes naturnah gestaltet ist. Das heisst zum Beispiel: Blumenwiesen statt Rasen, einheimische und standortgerechte Pflanzen statt Exoten, durchlässige Bodenbeläge statt Asphalt, begrünte Flachdächer oder Feuchtbiotope wie Weiher. Die Kriterien für die Zertifizierung wurden in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten und Naturschutzorganisationen erarbeitet. 

Für dieses Engagement wird die Migros mit dem Umweltpreis 2016 der Schweizerischen Umweltstiftung ausgezeichnet.
 

Umweltpreis 2016: Biodiversität

Die Naturareale der Migros - drei Beispiele

Das Firmenareal des Mineralwasserherstellers Aproz bietet auf knapp 100‘000 Quadratmetern Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dies entspricht rund 65% des gesamten Geländes der Migros-Tochter und ist damit das grösste naturnah gestaltete Firmenareal der Migros. Auch die Micarna in Courtepin hat mehr als ein Drittel des 140‘000 Quadratmeter grossen Firmenareals naturnah gestaltet. Das Areal zeichnet sich durch artenreiche Blumenwiesen, einen naturbelassenen Bach, diverse Hecken und Bäume, sowie zahlreiche einheimische Pflanzen aus. Zusätzlich bietet ein begrüntes Flachdach Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Wiesen werden höchstens zweimal pro Jahr geschnitten. Beide Areale wurden im Frühjahr 2014 von der Stiftung «Natur & Wirtschaft» zertifiziert und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt in der Industriezone.

Seit 2014 zeichnet die «Stiftung Natur & Wirtschaft» neben Industrie- und Gewerbezonen auch Wohnsiedlungen aus. Die erste Überbauung der Schweiz, die das Zertifikat der Stiftung erhielt, war die Siedlung «PIC 3» der Migros-Pensionskasse in Allschwil BL. Das Wohnareal auf dem Grundstück einer ehemaligen Ziegelei bietet mit vielen Teichen Lebensraum für Amphibien. Hinzu kommen Hecken aus einheimischen Sträuchern und Trockenmauern, in denen zum Beispiel Eidechsen Unterschlupf finden.

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