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Naturnahe Firmenareale

Durch eine möglichst naturnahe Gestaltung der Firmenareale leistet die Migros einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in Siedlungs- und Industriegebieten. Diese Flächen sind Heimat für seltene Tiere und Pflanzen. Ende 2017 hat die Migros mehr als 2,84 Millionen Quadratmeter naturnahen Lebensraum geschaffen.

Naturnahes Migros Firmenareal

31 Firmenareale der Migros sind aktuell speziell naturnah gestaltet und bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Dies entspricht insgesamt einer Fläche von über 2,84 Millionen Quadratmetern. Die Migros leistet so einen Beitrag zur biologischen Vielfalt im Siedlungsgebiet. Die betreffenden Areale wurden von der «Stiftung Natur & Wirtschaft» zertifiziert. Ausgezeichnet werden Firmenareale, die einen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt insbesondere in Industrie- und Gewerbezonen leisten. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Drittel des Geländes naturnah gestaltet ist. Das heisst zum Beispiel: Blumenwiesen statt Rasen, einheimische und standortgerechte Pflanzen statt Exoten, durchlässige Bodenbeläge statt Asphalt, begrünte Flachdächer oder Feuchtbiotope wie Weiher. Die Kriterien für die Zertifizierung wurden in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten und Naturschutzorganisationen erarbeitet. 

Für dieses Engagement wird die Migros mit dem Umweltpreis 2016 der Schweizerischen Umweltstiftung ausgezeichnet.

Umweltpreis 2016: Biodiversität

Die Naturareale der Migros - drei Beispiele

Das Areal der Bischofszell Nahrungsmittel AG bietet auf über 38‘000 Quadratmetern Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Bereits beim Betreten des Eingangsbereichs des Areals wird klar, dass die Natur hier einen hohen Stellenwert geniesst. Die blühenden Wildstauden-Rabatten sind eine Augenweide! Weiter punktet das Areal mit Blumenwiesen und Hecken, wo diversen Tierarten Lebensraum geboten wird.

Auf knapp 13’500 Quadratmetern erhält die Natur auch mitten im Industriegebiet von Buchs auf dem Areal der Mibelle AG wertvollen Lebensraum. Kiesflächen, Rabatten, Blumenwiesen und begrünte Flachdächer werden von Tier- und Pflanzenarten geschätzt. So wachsen beispielsweise Arznei-Thymian, Wiesensalbei oder die Dunkle Königskerze und locken eine Vielzahl Insekten an.

Beide Areale wurden im Frühjahr 2017 von der Stiftung «Natur & Wirtschaft» zertifiziert und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt in der Industriezone. Seit 2014 zeichnet die Stiftung Natur & Wirtschaft neben Industrie- und Gewerbezonen auch Wohnsiedlungen aus. So erhielt beispielsweise die Wohnsiedlung «Rosenweg 2-28» in Jegenstorf der Migros Pensionskasse Ende 2016 das Zertifikat der Stiftung. Bei der Bepflanzung wurden mehrheitlich einheimische Arten verwendet, was vor allem der örtlichen Insekten- und Vogelwelt zugutekommt. Auch wurden verschiedene Nisthilfen und Überwinterungsplätze für Insekten und andere Kleinlebewesen auf dem Areal installiert. Die gesamthaft 5’500 Quadratmeter naturnahe Fläche erhöht auch den Erholungswert und die Wohnqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner der Siedlung.

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