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Kinder- und Jugendschutz

Der Migros ist Kinder- und Jugendschutz ein wichtiges Anliegen. Mit einer konkreten Richtlinie verpflichtet sie sich zur Einhaltung von Grundsätzen in der Werbung. In 19 Filialen bietet sie zudem Familienkassen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern ausgerichtet sind.

Kinder und Jugendliche

In ihren Filialen verkauft die Migros weder Tabak noch Alkohol. Dieser Grundsatz gehört zu den von Gottlieb Duttweiler definierten Migros-Werten und ist fest in den Statuten des Unternehmens verankert. 
Bei Lebensmitteln, die zur geschmacklichen Verfeinerung geringe Mengen an Alkohol als Zutat enthalten, wird dies in der Zutatenliste angegeben. In solchen Fällen, z.B. bei Likör-Schokoladen, verlangt die Migros den folgenden zusätzlichen Hinweis auf der Verpackung: «Darf nicht an Kinder abgegeben werden». Bei Lebensmitteln und Getränken, welche mehr als 0,5 Massen- bzw. Volumenprozent Alkohol enthalten, druckt die Migros den Hinweis «alkoholhaltig» auf. Eine Ausnahme sind hier Lebensmittel, die vor dem Konsum noch erhitzt werden. Produkte speziell für Kinder dürfen keinen Alkohol zur geschmacklichen Verfeinerung enthalten.

Sorgfaltspflicht in der Werbung

Die Migros steht mit zahlreichen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen in einem stetigen Dialog, deshalb ist eine faire und respektvolle Kommunikation ein wichtiger Bestandteil ihrer sozialen und unternehmerischen Verantwortung. Mit einer konkreten Richtlinie verpflichtet sich die Migros zur Einhaltung von Grundsätzen in der Werbung. Die Richtlinie regelt unter anderem den Umgang mit Themen wie Diskriminierung, Darstellung von Gewalt oder Irreführung. Im spezifischen Teil zum Schutz von Kindern unter 12 Jahren werden unter anderem folgende Punkte geregelt:

  • Es darf kein direkter Apell oder keine direkte Kaufaufforderung an Kinder gerichtet werden.
  • Die Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit von Kindern darf nicht ausgenutzt werden.
  • Gefährliche Situationen dürfen weder gezeigt, noch dürfen Kinder zu einem gefährlichen Verhalten animiert werden, es sei denn, dies ist aus pädagogischer oder sozialen Gründen gerechtfertigt.

Die Richtlinie beinhaltet ausserdem Einschränkungen zur Vermittlung von Inhalten in gewissen zielgruppenspezifischen Medien. So ist zum Beispiel Werbung für ungesunde Lebensmittel in Medien für Kinder nicht erlaubt. Auch externe Agenturen werden vertraglich an diese Grundsätze in der Werbung gebunden.

Altersfreigabe bei Unterhaltungsmedien

Die Migros setzt sich gemeinsam mit anderen Schweizer Detailhändlern dafür ein, dass Kinder und Jugendliche vor nicht altersgerechten Filminhalten geschützt werden. Sie hat für Filme den freiwilligen Verhaltenskodex «Movie Guide» der IGDHS unterzeichnet und setzt diesen konsequent mittels Alterskontrollen in den Filialen um. Um den altersgerechten Einsatz von Computer- und Videospielen zu gewährleisten, verpflichtet sich die Migros zum freiwilligen Verhaltenskodex PEGI.

Kinderfreundliche Familienkassen

Einkaufen mit Kindern ist eine besondere Alltags-Herausforderung für Eltern. Spätestens an der Kasse wird der Nachwuchs oft ungeduldig und auf die Süssigkeiten im Regal aufmerksam, während die Eltern mit den Einkäufen alle Hände voll zu tun haben. Deshalb hat die Migros bereits in 19 Filialen der Migros Aare und Zürich sogenannte Familienkassen eingeführt. An diesen Kassen gibt es keine Süssigkeiten, dafür aber sichere Podeste, damit Kinder beim Aus- und Einpacken mithelfen können. Die Kassen sind mit freundlichen Farben und Lilibiggs-Figuren gestaltet. Weiter sind die Gänge zwischen den Kassen breiter, sodass Eltern mit Kinderwagen genügend Platz haben. Die Idee für Familienkassen wurde gemeinsam mit der Schweizerischen Stiftung für Konsumentenschutz SKS entwickelt.

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