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Erneuerbare Energien

Die Migros reduziert ihre Treibhausgasemissionen nicht nur durch eine verbesserte Energieeffizienz, sondern auch, indem sie erneuerbare Energien einsetzt.

Image Erneuerbare Energien

Um die ehrgeizigen Ziele ihrer Klima- und Energiestrategie zu erreichen, setzt die Migros vor allem auf Energie-Effizienz. An zweiter Stelle investiert sie in erneuerbare Energien – zum Beispiel indem sie erneuerbare Holzenergie für Heizprozesse verwendet. Zudem ist die Migros auch Vorreiterin bei der Installation von Solarstromanlagen auf ihren eigenen Dächern.

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Strom aus erneuerbaren Energien

Die Migros fördert seit den 1990er Jahren aktiv die Produktion von erneuerbarem Strom: Einerseits baut sie Solarstromanlagen, andererseits stellt sie Dachflächen zur Verfügung. Per Ende 2015 befinden sich insgesamt 88 Solaranlagen mit einer installierten Leistung von knapp 26 MWp auf Dächern von Migros-Gebäuden. Diese produzieren jährlich rund 25 GWh Strom, was einem Stromverbrauch von rund 7'000 Durchschnittshaushalten entspricht. Die installierte Leistung steigt jedes Jahr deutlich an.

Konkrete Beispiele:

  • Seit 2013 betreibt die Migros Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN) eine Solaranlage mit einer Fläche von rund 32‘000 Quadratmetern auf ihrem Dach; dies entspricht einer Fläche von 123 Tennisplätzen. 2014 produzierte die Anlage 5.5 GWh Strom was dem Jahresverbrauch von 1‘600 Hauhalten entspricht. 2015 und 2016 wurde die Anlage nochmals deutlich erweitert. Damit ist diese Anlage weiterhin die grösste Anlage der Schweiz und produziert Strom für 1‘900 Haushalte, insgesamt 7.25 GWh Strom pro Jahr.
  • Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat die Genossenschaft Migros Neuchâtel/Fribourg im September 2014 auf dem Dach des Einkaufszentrums Marin die grösste Solaranlage des Kantons Neuchâtel eröffnet. Sie besteht aus 4‘000 Photovoltaikmodulen mit einer Gesamtfläche von über 6‘400 Quadratmetern, was einer Grösse von 24 Tennisplätzen entspricht. Die Anlage produziert jährlich 1 Mio. Kilowattstunden Strom, was dem Verbrauch von rund 200 durchschnittlichen Haushalten entspricht.
  • Seit Juli 2015 betreibt die Genossenschaft Migros Aare ein 2‘400 Quadratmeter grosses Solarkraftwerk auf dem Dach des Migros Einkaufscenters in Interlaken. Die Anlage leistet 430 Kilowatt Peak (kWp) und deckt damit rund 15 Prozent des Strombedarfs der Migros Interlaken ab. Bis Ende 2015 installiert die Migros Aare insgesamt 80‘000 Quadratmeter PV-Anlagen auf 25 Dächern eigener Immobilien. Mit diesen Anlagen wird die Migros Aare etwa fünf Prozent des eigenen Strombedarfs decken und jährlich einen CO2-Ausstoss von 4‘360 Tonnen vermeiden. Die Installationen entsprechen einer Investition von 20 Millionen Franken.
  • Im November 2015 wurde in Zuzwil auf dem Dach der Migros-Filiale eine Photovoltaik-Anlage mit 279 kWp installiert, welche im Jahr sogar mehr Elektrizität produziert als die ganze Filiale im gleichen Zeitraum verbraucht. Da die Filiale über Abwärmenutzung komplett ohne fossile Brennstoffe auskommt ist dies die erste Plusenergie-Filiale der Migros – aber auch der Schweiz. Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein der Migros.

Erneuerbare Wärme

Auch beim Heizen investiert die Migros in innovative Lösungen. Per Ende 2014 werden neun von insgesamt 13 Logistikzentralen mit Wärme aus erneuerbaren Quellen beheizt (z.B. Holz, Fernwärme von Kehrrichtverbrennungsanlagen oder Abwärme aus der Kälteproduktion). Die Betriebszentrale Waadt und die Einkaufszentren Säntispark (SG) und Westside (BE) heizen mit Holzschnitzeln. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtwärmeverbrauch der Migros beträgt 2014 15.5%.

Neue Migros Filialen decken ihren Wärmeverbrauch über die Abwärme aus der Kälteproduktion ab und benötigen in der Regel keine fossilen Energieträger zum Heizen mehr. Bei der Kälteerzeugung für die Kühl- und Tiefkühlmöbel wird auch Abwärme erzeugt. Diese Wärme wird bei den umgerüsteten Filialen zur Heizung des Gebäudes genutzt. Bei Neu- und Umbauten ist diese Technik heute bereits Standard. Die Migros Ostschweiz hat aber auch bestehende Filialen mit einer Abwärmenutzung umgerüstet. Allein durch die Umrüstung von 14 Filialen spart sie jetzt jährlich 220'000 Liter Heizöl ein, was etwa 500 Tonnen CO2 oder einer Reduktion der CO2-Emissionen um rund 20% für die Migros Ostschweiz entspricht. Eine der umgerüsteten Filialen ist die Migros-Filiale in Winterthur Seen. Die Abwärme aus der Kälteproduktion wird in den Heizungskreislauf eingespeist und beheizt Supermarkt, Restaurant, Hausbäckerei, Lager und Sozialräume der Migros. In Seen entsteht sogar so viel Abwärme, dass damit auch das Brauchwarmwasser für die ganze Filiale inklusive Migros-Restaurant erwärmt werden kann. Nur bei sehr tiefen Aussentemperaturen muss nachgeheizt werden.

Ein weiteres Beispiel ist die Migros Verteilbetriebe Neuendorf AG (MVN): Sie ersetzt seit 2014 Heizöl durch Abwärme aus der Kälteproduktion. Dank diesem ambitionierten Projekt können jährlich bis zu 95% der CO2-Emissionen eingespart werden.

Innovationen fördern

Die Migros hat sich zum Ziel gesetzt, Innovationen im Bereich erneuerbare Energien an vorderster Front aktiv mitzutragen. Deshalb agiert sie innerhalb diverser Projekte als Innovationspartnerin und verhilft so guten innovativen Lösungen zum Durchbruch. Ein Beispiel: Auf dem Dach der Migros Herdern wurde Anfang 2012 eine urbane Windanlage installiert.

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