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Verbindliche Klima- und Energieziele

Als verantwortungsvolles Unternehmen leistet die Migros zusammen mit ihren Lieferanten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit verbindlichen Zielen reduziert sie kontinuierlich ihren Stromverbrauch sowie den Ausstoss von Treibhausgasen. Gleichzeitig sensibilisiert sie ihre Kunden und fördert den Verkauf von klimaschonenden Produkten.

Image Verbindliche Klima- und Energieziele

Der Klimawandel ist Realität und damit eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Auswirkungen davon sind zum Beispiel veränderte klimatische Bedingungen für die Nahrungsmittelproduktion, die weltweite Verschärfung der Wasserknappheit und die Zunahme von extremen Wetterlagen. Der private Konsum ist für den Klimaschutz ein erheblicher Faktor: Er ist für rund 40 Prozent der Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen verantwortlich. Dem Detailhandel kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil er die Brücke zwischen Produzent und Konsument schlägt.

Ambitionierte Zielsetzungen

Seit den 1970er Jahren reduziert die Migros laufend ihren Energieverbrauch sowie ihren Ausstoss von Treibhausgasen. 2011 hat sie sich in ihrer Klima- und Energiestrategie zum Ziel gesetzt, zwischen 2010 und 2020 10% weniger Strom zu verbrauchen und 20% weniger Treibhausgase auszustossen. Indem sie prozentual in diesem Zeitraum doppelt so viele Treibhausgase einspart, wie es sich die Schweiz vorgenommen hat, leistet die Migros einen überdurchschnittlichen Beitrag an die Klimaschutzziele des Bundes. Auch die Reduktion von absolut 10% Stromverbrauch ist deutlich ambitiöser als die Energiestrategie 2050 des Bundes.

Die Fortschritte der Zielsetzungen prüft die Migros jährlich. Die Zwischenbilanz für 2015 fällt positiv aus: Der Genossenschaftliche Detailhandel konnte den absoluten Stromverbrauch gegenüber 2010 um knapp 4.9% reduzieren, die Treibhausgasemissionen konnten im selben Zeitraum um 17% vermindert werden. Vor allem in den Filialen sind die Fortschritte dank des Einsatzes von effizienten CO2-Kälteanlagen, Glastüren an Kühlmöbeln und LED-Beleuchtung beträchtlich.

Drei Handlungsbereiche im Fokus

Die Massnahmen im Rahmen der Klima- und Energiestrategie umfassen die gesamte Wertschöpfungskette. Im Zentrum steht die konsequente Reduktion von Treibhausgasemissionen. Die Migros fokussiert ihr Engagement auf die drei folgenden Handlungsbereiche:

  • Rohstoffgewinnung und Produktion: Zusammen mit ihren Lieferanten optimiert sie die Klimabilanz ihrer Produkte, zum Beispiel indem sie Rohstoffe wie Soja, Palmöl und Holz/Papier aus nachhaltiger Quelle beschafft.
  • Logistik, Transport und Filialen: In der Logistik, beim Transport und in ihren Filialen reduziert sie ihre Treibhausgasemissionen und reduziert den Stromverbrauch.
  • Produkte: Über ein breites Angebot an klimaschonenden Produkten – zum Beispiel Geräte mit dem Label Topten – unterstützt sie ihre Kundinnen und Kunden beim klimafreundlichen Konsum. Zusätzlich fördert sie mit m-way und sharoo innovative Geschäftsmodelle.

Zusammenarbeit mit unabhängigen Partnern

Seit 2002 hat die Migros mit Unterstützung der Energie-Agentur für Wirtschaft (EnAW) für die Filialen, Betriebszentralen, Industriebetriebe sowie für den Transport verbindliche Zielvereinbarungen zur Energieeffizienz und CO2-Reduktion gegenüber den Kantonen und dem Bund abgeschlossen. In einem jährlichen Fortschrittsbericht weist die Migros den Behörden den Stand dieser Zielerreichung aus – auch diese Ziele wurden in der Vergangenheit stets übertroffen.

Im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft mit dem WWF verfolgt die Migros konkrete Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Fachdossier: Migros Treibhausgasbilanzierung (Scope 3) gemäss Greenhouse Gas Protocol (PDF, 263 kB)

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