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Familienpolitik

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde in der Schweiz lange als Privatangelegenheit betrachtet. Durch den wirtschaftlichen und sozialen Wandel, die demographische Entwicklung und durch die Veränderung von Form und Struktur der Familien hat sich eine neue gesellschaftliche Sichtweise herausgebildet. Politik und Wirtschaft müssen darauf reagieren.

Mutter und Tochter

Trotz verschiedener Vorstösse im Parlament fehlt nach wie vor ein Gesamtbild einer Schweizerischen Familienpolitik. Die Migros hat für ihre Bedürfnisse als verantwortungsbewusste Arbeitgeberin eine eigene, zukunftsgerichtete Familienpolitik definiert, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert und für Frauen wie Männer gleichermassen die Brücke zwischen Familie und Beruf schlägt.

Die Migros ist weiblich: 2015 betrug der Frauenanteil 60%. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen beträgt 29.5%.

Die beiden Lebensbereiche Familie und Arbeitswelt müssen sich in einer familienorientierten Unternehmenskultur sinnvoll verbinden. Auch wenn Familienpolitik eine Aufgabe ist, die gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordert, führt nichts daran vorbei, dass wesentliche Voraussetzungen und konkrete Möglichkeiten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur in den Unternehmen, im Betrieb und am Arbeitsplatz geschaffen werden können.

Eine familienorientierte Personalpolitik erschöpft sich jedoch nicht in einzelnen Massnahmen. Positive Effekte lassen sich nur durch die Kombination vieler verschiedener Massnahmen bewirken. Zudem erfordern die je nach Lebenssituation unterschiedlichen beruflichen und familiären Rahmenbedingungen differenzierte Lösungen.

Letztlich ist es diese Kombination, die die Migros-Familienpolitik nachhaltig, wirksam, zeitgemäss und Adressatengerecht macht. Dazu zählen Schwangerschafts-, Mutterschafts-, Vaterschafts- und Elternschaftsurlaub; die Öffnung für neue Familienformen; die gezielte Unterstützung von Familien mit Kindern; der Einsatz für Krippenplätze und die Unterstützung bei der Nutzung familienergänzender Angebote; die Entwicklung familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle; die Anpassung des Arbeitsplatzes für schwangere Frauen und stillende Mütter; die Unterstützung durch betriebliche Familien- und Sozialberatungen; und nicht zuletzt ein Betriebsklima, in dem Mitarbeitende mit Familienpflichten im Hinblick auf ihre Doppelbelastung auf ein verständnisvolles Umfeld zählen können.

Die Migros setzt sich seit Jahrzehnten aus Überzeugung für eine zukunftsgerichtete unternehmerische Familienpolitik ein – und zwar jenseits betriebswirtschaftlicher Kosten-Nutzen-Analysen, die die Familienpolitik auf eine ökonomische Grösse reduzieren und von ihrer immensen gesellschaftspolitischen Bedeutung abstrahieren. 

Im Jahr 2009 wurde die Migros durch die Plattform für Familie und Beruf, die von Pro Familia, Pro Juventute und dem Schweizerischen Arbeitgeberverband geführt wird, für ihre familienfreundlichen Massnahmen ausgezeichnet. Für die Migros ist dies eine weitere Bestätigung, dass ihre fortschrittlichen und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen nicht nur bei den Mitarbeitenden, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit anerkannt werden und sich als Massstab verantwortungsvoller Unternehmensführung etabliert haben.

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