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Verantwortungsvolle Produktion

Die Migros setzt sich für eine nachhaltige Herstellung ihrer Produkte ein. Um ihre Ziele zu erreichen, arbeitet sie mit diversen anerkannten Organisationen zusammen, die sich für sozial und ökologisch einwandfreie Produktionsweisen stark machen.

Frau schüttelt einem Mann die Hand

Better Cotton Initiative

Die Better Cotton Initiative (BCI) wurde 2009 von der Migros und dem WWF mitgegründet. Dieser Verein will ergänzend zum Biolandbau auch den herkömmlichen Baumwollanbau langfristig optimieren: Ziel ist ein nachhaltigerer Anbau, der die Umwelt schont und den Bauern ein gesichertes Einkommen ermöglicht. Als Mitglied hat sich die Migros verpflichtet, die Abnahme von nachhaltiger Baumwolle zu fördern forcieren und somit den Marktzugang für die Produzenten zu erleichtern.

Better Work

Das Better Work-Programm ist eine lokal verankerte, partnerschaftliche Initiative der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Der Fokus liegt auf der Aus- und Weiterbildung auf allen Stufen und der individuellen Unterstützung der Fabriken bei der Behebung von Mängeln. Im Jahr 2014 nahm eine Mitarbeitende des Migros Beschaffungsbüros in Hong Kong am Better Work Forum in Vietnam teil. Mehrere Herstellbetriebe der Migros sind in das Programm eingebunden.

Business Social Compliance Initiative (BSCI)

Die Business Social Compliance Initiative (BSCI) wurde 2004 gegründet, um die sozialen Bedingungen entlang der Lieferkette zu verbessern. Sie hat dazu einen weltweit gültigen Verhaltenskodex aufgestellt. Als Gründungsmitglied der BSCI verlangt Migros von all ihren Lieferanten, soziale Mindestanforderungen einzuhalten und unterstützt sie bei der Umsetzung des Kodex. Die BSCI ist in den letzten Jahren zum weltgrössten Sozialstandard geworden. Migros setzt sich im Rahmen der nationalen Kontaktgruppe für die Bewusstseinsbildung des BSCI in der Schweiz ein. Auf internationaler Ebene engagiert sich die Migros aktiv in vier thematischen Arbeitsgruppen der Organisation. 

Leiter Kontaktgruppe Schweiz: Jürg von Niederhäusern, Leiter Sozialstandards, Migros-Genossenschafts-Bund

Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen (EKK)

Die Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen (EKK) ist beratendes Organ des Bundesrates sowie der Departemente in Fragen der Konsumpolitik. Die EKK setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Konsumenten, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Migros ist in der Kommission vertreten. An den vier Sitzungen 2015 behandelte die EKK unter anderem das Handelsabkommen EU-USA und die Thematik „Junge Konsumenten". An ihrem 50-Jahre-Jubiläumsanlass führte die EKK eine Tagung zu "Sharing Economy" durch mit externen Referenten.

Föderation der Schweizer Nahrungsmittel-Industrien

Branchenverbände der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie in Vereinsform. Die Fial bezweckt die Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Interessen der angeschlossenen Branchen und deren Mitgliedsfirmen. Neben den regluären Vorstands- und Arbeitsgruppensitzungen gab es 2015 bei der Umsetzung der Swissness-Regelungen eine intensive Zusammenarbeit zum Thema "Qualitätsausnahmen". Auch bei der Ausarbeitung der Stellungnahme zu den neuen Verordnungen im Lebensmittelrecht pflegte die Migros den Austausch mit der Fial. 

Mitglied im Vorstand: Walter Huber, Leiter Departement Industrie & Grosshandel, Migros-Genossenschafts-Bund

Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

Mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) pflegt die Migros eine Partnerschaft, innerhalb welcher verschiedene Forschungsprojekte umgesetzt werden. Finanziell unterstützt Migros in der Forschungszusammenarbeit beispielsweise das Projekt zur Nachhaltigkeitsbeurteilung von Bio Weide-Beef finanziell, aber auch Projekte im Bereich Fischwohl oder den Ersatz von Importsoja durch heimische Eiweissträger.

Ginetex

Migros ist Mitglied im Vorstand von Ginetex Switzerland, der schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Textilkennzeichnung, welche für die Pflege- und Rohstoffkennzeichnung zuständig ist. Jedes Jahr nimmt Migros an mehreren Vorstandssitzungen und Generalversammlungen teil.

Mitglied im Vorstand: Daniela Suter, Leiterin Bereich Nachhaltigkeit Non Food, Migros-Genossenschafts-Bund

GlobalGAP / SwissGAP / GlobalGAP GRASP

GlobalGAP (Gute Agrarpraxis) ist ein international anerkannter Standard für landwirtschaftliche Produktion. Er beinhaltet Anforderungen hinsichtlich Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und -gesundheit sowie Tierwohl. Von ihren Zulieferern von Früchten, Gemüse, Blumen und Pflanzen verlangt die Migros seit 1999 die Einhaltung des GlobalGAP bzw. in der Schweiz des SwissGAP. Auf internationaler Ebene engagiert sich die Migros in den Arbeitsgruppen Wassermanagement und GRASP (Risk Assessment on Social Practices). Die Arbeitsgruppe GRASP tagte 2015 viermal und überarbeitete und verabschiedete neue GRASP Basisdokumente, wie etwa die GRASP Checkliste.

Mitglied im GlobalGAP GRASP Technical Committee: André Radlinsky, Fachspezialist Sozialstandards, Migros-Genossenschafts-Bund

Global Food Safety Initiative (GFSI)

Die Migros ist Gründungsmitglied der Global Food Safety Initiative (GFSI). Die GFSI hat zum Ziel, die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in den Wertschöpfungsketten, die bestehende Systeme und Standards zu harmonisieren und vergleichbar zu machen und damit die Kontrollen zu reduzieren. In der Migros sind die meisten in- und ausländischen Lieferanten von verarbeiteten Lebensmitteln sowie die eigenen Industriebetriebe nach einem von GFSI anerkannten Standard zertifiziert. Seit 2015 gibt es die GFSI Local Group Europe und in diesem Kontext neue Arbeitsgruppen. Die Migros hat 2015 u.a. an der Working Group Global Markets teilgenommen. 

Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz

Die Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz (IGAS) wurde 2008 gegründet. Sie ist eine Plattform von Bauern, Konsumentenorganisationen, Detailhändlern und Nahrungsmittelherstellern. Die IGAS engagiert sich für eine nachhaltig produzierende Landwirtschaft und setzt sich mit diversen Öffnungsszenarien der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft auseinander. Sie nimmt sich aber auch innenpolitischen Themen an, wenn diese im Hinblick auf die mögliche Öffnung für die Wertschöpfungskette relevant sind. Aktuell laufen Vorbereitungen auf künftige Marktöffnungstendenzen. 

Mitglied im Vorstand: Martin Schläpfer, Leiter Direktion Wirtschaftspolitik, Migros-Genossenschafts-Bund

Interessengemeinschaft Bio Weide-Beef

Die Interessengemeinschaft Bio Weide-Beef wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie ist eine Interessengemeinschaft von Bio Bauern, welche zum Ziel hat, die Erzeugung, den Handel sowie den Verkauf von Bio Weide-Beef zu fördern. Migros ist Vorstandsmitglied.

Mitglied im Vorstand: Remo Ackermann, Fachspezialist Nachhaltigkeit Tierwohl, Migros-Genossenschafts-Bund

IG Schweizer Bergprodukte

Die Interessengemeinschaft (IG) Schweizer Bergprodukte wurde 2004 auf Initiative von Migros gegründet. Sie arbeitet in enger Kooperation mit Vertretern aus dem Berggebiet. Ihr Ziel ist es, den Absatz der Schweizer Bergprodukte langfristig zu fördern. Zusammen mit der IG Schweizer Bergprodukte vergibt Migros jährlich einen Preis für innovative Berglandwirtschaft. 2015 zeichnete die IG Schweizer Bergprodukte den Schweizer Schafzuchtverband unter anderem für sein Engagement zugunsten des Alplamm-Projekts aus.

International Pole and Line Foundation (IPNLF)

Migros ist seit 2012 Mitglied der International Pole and Line Foundation (IPNLF). Diese fördert die Angelruten-Fischerei, eine traditionelle Fischfangmethode. Diese Methode vermeidet ungewollten Beifang, generiert für die Fischer gute Einkommen und schafft Arbeitsplätze. Als erste Händlerin weltweit führte Migros 2013 rosa Dosen-Thunfisch ein, der auf den Malediven von einheimischen Fischern mit der Angelrute gefangen wird und MSC-zertifiziert ist. Jede zweite, in der Schweiz konsumierte Thunfisch-Dose stammt von Migros. Bis Ende 2013 wurde das gesamte Eigenmarkensortiment des rosa Dosen-Thunfisches auf «Pole&Line» und teilweise sogar auf MSC umgestellt. Weiterhin findet eine regelmässige Zusammenarbeit zwischen der Migros und IPNLF statt.

IP Suisse

IP-Suisse steht für die Vereinigung der integriert produzierenden Bäuerinnen und Bauern der Schweiz. Migros kooperiert mit der IP-Suisse im Rahmen ihres Labels „TerraSuisse“. Die Landwirte erbringen Mehrleistungen im Bereich des Tierwohls und der Artenvielfalt. Im Gegenzug stellt Migros den IP-Bauern einen Teil ihres Erlöses für Naturmassnahmen zur Verfügung. Neben der regelmässigen Zusammenarbeit haben Migros und die IP-Suisse-Produzenten verbindliche Verträge bis 2018 vereinbart.

Qualitätsstrategie der Schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft

Vertreter aus der Land- und Ernährungswirtschaft engagieren sich in einer Kerngruppe der Qualitätsstrategie der Schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft für Aktionen und Projekte innerhalb der Wertschöpfungskette. Die Mitglieder bekennen sich zur Produktion von nachhaltigen, tiergerechten und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln. Aktuell befasst sich die Qualitätsstrategie mit der nachhaltigen Beschaffung von Eiweissfuttermitteln. Die Migros ist seit 2012 in der Kerngruppe der Qualitätsstrategie vertreten und hat die Qualitätscharta unterzeichnet.

Roundtable on Responsible Soy (RTRS)

Auf internationaler Ebene engagiert sich Migros seit 2010 im Round Table on Responsible Soy Association (RTRS). Der internationale Zusammenschluss aus Verteilern, Produzenten und Umweltorganisationen setzt sich weltweit für die nachhaltige Produktion von Soja ein. Jährlich finden vier Treffen mit der Retailers’ Soy Group statt. 

Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO)

Der formell 2004 als Verein gegründete Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO) setzt sich für eine nachhaltige Produktion von Palmöl ein. Migros und der WWF gehören zu den Gründungsmitgliedern von RSPO. Migros hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2015 das von den M-Industrien verwendete Palmöl auf physisch rückverfolgbares, nachhaltiges Palmöl aus RSPO-zertifizierten Plantagen umzustellen. 2015 fanden quartalsweise Treffen mit der Retailers’ Palm Oil Group statt. Aktuell wird ein neuer Standard „RSPO next“ von den Mitgliedern erarbeitet. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung des Absatzes von RSPO-zertifizierten Palmöl in Europa.

Schweizer Tierschutz (STS)

Der Schweizer Tierschutz (STS) ist der Dachverband der regionalen Tierschutzvereine in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Er sensibilisiert Tierhalter und Konsumenten durch breit abgestützte Informationskampagnen, Fortbildungsveranstaltungen und die Bereitstellung von Infomaterial für einen ganzheitlichen Tierschutz. Der STS kontrolliert die Schlachttiertransporte bei den Migros-Labels „TerraSuisse“, „Weide-Beef“ und „Bio Weide-Beef“. Weiterhin findet ein regelmässiger Austausch zur Begutachtung und Kontrolle im Rahmen des Tierwohlversprechens bis 2020 statt.

Schweizerische Vogelwarte Sempach

Die Schweizerische Vogelwarte Sempach ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie ist das landesweite Zentrum für Vogelkunde und Vogelschutz sowie Auskunfts- und Beratungsstelle für Öffentlichkeit, Medien und Behörden. Migros kooperiert einerseits im Rahmen ihres Labels „TerraSuisse“ mit der Vogelwarte Sempach. Die Experten der Vogelwarte haben mitgeholfen, ein Richtlinienwerk für die Artenvielfalt in der Schweiz zu verfassen. Andererseits berät die Vogelwarte die Migros und IP-Suisse bei der Entwicklung und Umsetzung des Labels im Bereich Biodiversität und ist auch für dessen Wirkungskontrolle zuständig.

Soja Netzwerk Schweiz

Migros gehört neben dem WWF Schweiz, Futtermittelimporteuren, dem Schweizer Bauernverband und der IP-Suisse zu den Gründungsmitgliedern des Soja Netzwerk Schweiz (2010). Das Netzwerk unter dem Vorsitz von Migros hat dieses Ziel 2015 zu 94% erreicht. Im April 2016 plant das Soja Netzwerk Schweiz, einen Verein zu gründen, der die verantwortungsbewusste Produktion von Soja unter anderem in Europa weiter fördert.

Vorsitz: Bernhard Kammer, Leiter Bereich Umwelt & Tierwohl, Migros-Genossenschafts-Bund

Sustainable Agriculture Initiative Platform (SAI Platform)

Die Sustainable Agriculture Initiative Platform (SAI Platform) ist die grösste globale Initiative der Lebensmittelindustrie und des Detailhandels für die nachhaltige Produktion und Beschaffung landwirtschaftlicher Rohstoffe. Die SAI Platform wurde 2002 von Nestlé, Unilever und Danone ins Leben gerufen und umfasst heute über 70 Mitglieder. Die Migros ist seit 2015 Mitglied.

WWF Global Forest & Trade Network (GFTN)

Das WWF Global Forest & Trade Network (GFTN) ist die Nachfolgeorganisation der WWF Wood Group. Es ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für einen gewissenhaften Umgang mit Holz, für die Sicherung der Artenvielfalt in den Wäldern und für den Stopp von Raubbau einsetzen. Die Migros war im Jahr 1998 Gründungsmitglied des GFTN.

WWF Seafood Group

Das WWF Global Forest & Trade Network (GFTN) ist die Nachfolgeorganisation der WWF Wood Group. Es ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für einen gewissenhaften Umgang mit Holz, für die Sicherung der Artenvielfalt in den Wäldern und für den Stopp von Raubbau einsetzen. Die Migros war im Jahr 1998 Gründungsmitglied des GFTN.

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