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27.03.2018 - Nachhaltigkeit Controlling: Die Migros als Vorbild bei der Stromreduktion

2017 hat das Schweizer Stimmvolk die Energiestrategie 2050 verabschiedet. Auch die Migros leistet einen wesentlichen Beitrag, um diese Ziele zu erreichen. Der Stromverbrauch des Genossenschaftlichen Detailhandels der Migros konnte gegenüber 2010 bereits um 7,5% gesenkt werden – dies trotz grösseren Verkaufsflächen. Nicht nur dieses Versprechen ist auf Kurs.

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Ziel der Energiewende ist es, den Energieverbrauch zu senken. Zudem soll mehr in den Ausbau von erneuerbaren Energien investiert werden. Bereits lange vor der eidgenössischen Abstimmung hat die Migros 2012 im Rahmen ihrer Klima- und Energiestrategie 2020 Ziele beschlossen, die darauf einzahlen. Gemäss Generation M-Versprechen soll der Stromverbrauch gegenüber 2010 bis Ende 2020 um 10 Prozent gesenkt werden. Per Ende 2017 ist dieses ehrgeizige Ziel auf Kurs: Der Stromverbrauch im genossenschaftlichen Detailhandel nahm insgesamt zwischen 2010 und 2017 um 7,5% ab. Dank Massnahmen wie LED-Beleuchtung, energieeffiziente CO2-Kälteanlagen und cleverer Gebäudetechnik werden vor allem in den Filialen deutliche Einsparungen realisiert.

Darüber hinaus hat die Migros versprochen, den Einsatz von erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Die installierte Solarstromleistung auf allen Migros-Dächern stieg letztes Jahr um 2.9% auf 27‘832 kWp, womit die Migros der grösste Solarstromproduzent der Schweiz ist. Besonders hervorzuheben sind die drei Super- und Fachmärkte, die über das Jahr gesehen mehr Energie produzieren als sie benötigen (Plusenergie-Filialen). Die Dächer der Filialen werden für die Produktion von Solarstrom genutzt. Die 2017 neu eröffnete Migros-Filiale Aachtal in Amriswil (TG) beispielsweise produziert 39% mehr Energie als sie selber verbraucht.

Links:

PDF zum aktuellen Fortschrittsbericht aller Versprechen per 31.12.2017

Wie funktioniert das Controlling von Generation M?

Zu den Versprechen