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28.01.2019 - Nachhaltigkeit «Grüneres» Migros-Gemüse dank nachhaltigen Gewächshäusern

Zürich - Zum Schutz der Umwelt: Die Migros bietet künftig nur noch Schweizer Gemüse und Früchte an, die aus nachhaltig beheizten Gewächshäusern stammen.

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Für jeden Betrieb wird für seinen Standort die optimale Lösung gesucht. Wärmepumpen, Holzschnitzel sowie Schweizer Bio-Gas stehen dabei im Fokus.

Mit erneuerbaren Energien die regionale Produktion stärken

Heute werden die Gewächshäuser mehrheitlich mit Erdöl oder Erdgas beheizt. Künftig soll jeder Betrieb den für seinen Standort optimalen Mix an erneuerbaren Energieträgern einsetzen. Wärmepumpen, Holz-Heizungen, Bio-Gas, Geothermie sowie Solarenergie stehen dabei im Vordergrund. Gewächshäuser werden insbesondere zu Beginn und am Ende der Schweizer Saison beheizt, um die Inlandsaison zu verlängern. Mit der Einsparung von jährlich bis zu 75‘000 Tonnen CO2 dank erneuerbar beheizten Gewächshäusern wird die regionale Produktion im Anbau massgeblich gestärkt.

1 Million Franken pro Jahr für eine klimafreundliche Zukunft

Der Zeitplan, alle Gewächshäuser ab 2025 fossilfrei zu beheizen, ist ehrgeizig. Aus diesem Grund erfolgt die Umstellung in enger Zusammenarbeit zwischen der Migros und den Produzenten. Die Migros investiert jährlich eine Million Franken in das Projekt. Mit dem Geld werden Produzenten beim Umbau finanziell unterstützt. Im Weiteren erhalten die Produzenten dank klaren Bekenntnissen der Migros zum künftigen Lieferumfang Planungssicherheit. Die Migros begrüsst das Engagement aller Beteiligten, sich gemeinsam für eine klimafreundliche Zukunft einzusetzen.

 

Bilder: Paolo Dutto