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Status des Versprechens: Nachhaltige Bananen

Beim Versprechen, dass bis Ende 2017 sämtliche Bananen in der Migros nachhaltig sind, fehlte bisher die notwendige Datengrundlage für eine abschliessende Beurteilung der Zielerreichung (siehe Statusmeldung weiter unten). Im August 2018 liegen nun die aktuellen Daten vor: Die inhaltlichen Zielsetzungen bei den WWF-Bananen wurden vollumfänglich erreicht und das Versprechen somit erfüllt. 100% der in der Migros verkauften Bananen entsprechen entweder den Richtlinien von unabhängigen Zertifizierungsstellen (Fairtrade Max Havelaar, Bio oder Rainforest Alliance) oder stammen aus dem WWF-Projekt.

Der WWF hat seit 2016 zahlreiche Massnahmen auf den Farmen umgesetzt und grosse Fortschritte hin zu einer nachhaltigeren Produktion von konventionellen Bananen erreicht.

Die wichtigsten Meilensteine:

  • Biodiversität: Neu befinden sich sogenannte Schutzzonen für Pflanzen und Tiere auf den Fincas. Sie schützen den Lebensraum von zahlreichen Lebewesen. Zugunsten dieser Zonen wurden 33 Hektaren Bananenplantagen in Kolumbien und Ecuador aufgegeben, was einer Fläche von etwa 45 Fussballfeldern entspricht. 
  • Transport: Die Migros verwendet für den Bananentransport in die Schweiz Mehrweggebinde aus Kunststoff anstatt der herkömmlichen Kartonschachteln. Jährlich können so über eine Million Kartonschachteln und damit CO2-Emissionen von rund 4‘000 Tonnen eingespart werden. Dies entspricht den CO2-Emissionen von 400 Hin- und Rückflügen von Zürich nach Neuseeland. 
  • Wassermanagement: Die Betriebe verfügen neu über Wasseraufbereitungsanlagen. Damit kann das zur Weiterverarbeitung der Früchte verwendete Wasser, zum Beispiel zum Waschen der Bananen, mehrmals genutzt werden. Diese Massnahme führt zu einer Reduktion des Wasserverbrauchs auf den Fincas. 
  • Klimaschutz: Die 13 Bananenplantagen in Kolumbien und Ecuador erarbeiten Methoden zur natürlichen Düngung, um eine Überdüngung der Böden und unnötige Stickstoffemissionen zu vermeiden. Zusätzlich verabschiedet jeder Betrieb einen individuellen Massnahmenplan zur Minderung seiner CO2-Emissionen.
  • Pflanzenschutz: Sowohl in Ecuador als auch in Kolumbien konnte der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden. In Ecuador zum Beispiel um 42 Prozent. 
  • Arbeitsverhältnisse: Massnahmen wie neu gebaute Duschräume, medizinische Versorgung und regelmässige Schulung für die Arbeiterinnen und Arbeiter sorgen für eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den Plantagen.
Abschluss ohne Ergebnis

Start des Versprechens:
2016

Zieljahr:
Ende 2017

Zielwert:
100% nachhaltiges Bananensortiment:

  • Migros Bio / Fairtrade Max Havelaar
  • WWF-Modellprojekt 
  • Rainforest Alliance (Tiefpreissortiment: M-Budget-Bananen)
  • Max Havelaar Mini Bananen

Indikator & Messeinheit:
Umsatzanteil mit Bananen, die nachhaltigen Richtlinien (siehe oben) entsprechen in Prozent.

Geltungsbereich:
Migros Super- und Verbrauchermärkte 

Controlling-Intervall:
jährlich, letzte Fortschrittsüberprüfung per 31.12.2017

31.12.2017

Die Migros hat in Zusammenarbeit mit dem WWF seit 2016 viele Meilensteine für mehr Nachhaltigkeit im Bananenbau erreicht. Zum Beispiel haben sämtliche Betriebe eine Strategie in Bezug auf den Klimawandel verabschiedet und ein Abfallmanagementsystem integriert, um Abfälle zu vermeiden, zu reduzieren und zu rezyklieren. Nahezu alle Betriebe messen heute ihren Wasserverbrauch, um entsprechende Reduktionsmassnahmen einleiten zu können. Eine Pufferzone von 15 Metern wurde zu natürlichen Gewässern eingerichtet. Ob die inhaltlichen Ziele bei den Projektbananen in Zusammenarbeit mit dem WWF insgesamt erreicht wurden, kann aus administrativen Gründen Stand 31. Dezember 2017 noch nicht abschliessend beurteilt werden. Die Migros ist auf den Abschlussbericht der externen Partner angewiesen, der im Sommer 2018 vorliegt. Das Versprechen wird deshalb vorerst ohne Ergebnis abgeschlossen. Sobald die Resultate vorliegen, schafft die Migros unmittelbar Transparenz.

Was unser Versprechen für Sie im Alltag bedeutet und einen guten Gesamtüberblick bekommen Sie hier:

Zum Versprechen

Wir versprechen, dass bis Ende 2017 all unsere Bananen nachhaltig sind.
Abschluss ohne Ergebnis.

Nicht umsonst ist die Banane in der Schweiz die beliebteste Frucht. Sie ist perfekt verpackt, bekömmlich und sieht erst noch gut aus. Damit sie auch mit gutem Gewissen gegessen werden kann, hat die Migros zusammen mit dem WWF 300 Massnahmen für einen noch sozialverträglicheren und ökologischeren Bananen-Anbau entwickelt. Dieses Pionierprojekt wird bis Ende 2017 in Kolumbien und Ecuador umgesetzt. Es ist Teil des Generation-M-Versprechens: «Wir versprechen, dass bis Ende 2017 all unsere Bananen nachhaltig sind».

Bananen-Anbau, der nicht den Bio- oder Fairtrade-Max-Havelaar-Richtlinien entspricht, ist mit sozialen und ökologischen Herausforderungen verbunden. Deshalb hat die Migros bisher nachhaltige Mindestanforderungen über den Standard «Rainforest Alliance» sichergestellt. Nun geht das Unternehmen mit einem Pionierprojekt aber entschieden weiter: Sorgfältig ausgewählte, nach den Anforderungen von «Rainforest-Alliance» zertifizierte Bananen-Farmen in Kolumbien und Ecuador berücksichtigen neu 300 zusätzliche soziale und ökologische Massnahmen. Bis Ende 2017 müssen diese vom WWF entwickelten verschärften Anforderungen erfüllt sein. Weil die Umsetzung anspruchsvoll ist, werden die Farmer durch die WWF-Experten intensiv beraten und von unabhängigen Auditoren mehrmals pro Jahr kontrolliert.