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Status des Versprechens: Nachhaltige Bananen

Start des Versprechens:
2016

Zieljahr:
Ende 2017

Zielwert:
100% nachhaltiges Bananensortiment:

  • Migros Bio / Fairtrade Max Havelaar
  • WWF-Modellprojekt 
  • Rainforest Alliance (Tiefpreissortiment: M-Budget-Bananen)
  • Max Havelaar Mini Bananen

Indikator & Messeinheit:
Umsatzanteil mit Bananen, die nachhaltigen Richtlinien (siehe oben) entsprechen in Prozent.

Geltungsbereich:
Migros Super- und Verbrauchermärkte 

Controlling-Intervall:
jährlich, erste Fortschrittsüberprüfung per 31.12.2016

31.12.2016

Bei unseren Bestrebungen, unser Bananensortiment noch nachhaltiger zu machen, stehen wir aktuell bei 47%. Der Grund dafür ist, dass die Bananenproduzenten im WWF-Modellprojekt die verschärften Nachhaltigkeitsanforderungen schrittweise umsetzen. Aktuell sind bereits rund drei Viertel der Anforderungen flächendeckend umgesetzt. Erst wenn die Kriterien komplett auf allen Plantagen erfüllt sind, ist das Ziel erreicht und die Bananen zählen zum Versprechen. In der zweiten Jahreshälfte ist deshalb mit einem grösseren Sprung zu rechnen.

Was unser Versprechen für Sie im Alltag bedeutet und einen guten Gesamtüberblick bekommen Sie hier:

Zum Versprechen

Wir versprechen, dass bis Ende 2017 all unsere Bananen nachhaltig sind.
Versprechen auf Kurs

Nicht umsonst ist die Banane in der Schweiz die beliebteste Frucht. Sie ist perfekt verpackt, bekömmlich und sieht erst noch gut aus. Damit sie auch mit gutem Gewissen gegessen werden kann, hat die Migros zusammen mit dem WWF 300 Massnahmen für einen noch sozialverträglicheren und ökologischeren Bananen-Anbau entwickelt. Dieses Pionierprojekt wird bis Ende 2017 in Kolumbien und Ecuador umgesetzt. Es ist Teil des Generation-M-Versprechens: „Wir versprechen, dass bis Ende 2017 all unsere Bananen nachhaltig sind“.

Bananen-Anbau, der nicht den Bio- oder Fairtrade-Max-Havelaar-Richtlinien entspricht, ist mit sozialen und ökologischen Herausforderungen verbunden. Deshalb hat die Migros bisher nachhaltige Mindestanforderungen über den Standard „Rainforest Alliance“ sichergestellt. Nun geht das Unternehmen mit einem Pionierprojekt aber entschieden weiter: Sorgfältig ausgewählte, nach den Anforderungen von „Rainforest-Alliance“ zertifizierte Bananen-Farmen in Kolumbien und Ecuador berücksichtigen neu 300 zusätzliche soziale und ökologische Massnahmen. Bis Ende 2017 müssen diese vom WWF entwickelten verschärften Anforderungen  erfüllt sein. Weil die Umsetzung anspruchsvoll ist, werden die Farmer durch die WWF-Experten intensiv beraten und von unabhängigen Auditoren mehrmals pro Jahr kontrolliert.

Soziale und ökologische Massnahmen

Die 300 sozialen und ökologischen Massnahmen sind in folgende sieben Themenschwerpunkte gegliedert:

  • Ökosysteme / Biodiversität: Schutz - der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sowie ganzer Ökosysteme. Vernetzung verschiedener Lebensräume innerhalb der Farmen und zwischen verschiedenen Farmen. Zudem werden auf allen Plantagen bepflanzte Pufferzonen zu Waldflächen und Flüssen umgestaltet.
  • Abfallmanagement: Verbesserte Abfallwirtschaft inklusive Lagerung, Entsorgung und Transport.
  • Integrierter Pflanzenschutz: Verantwortungsvoller und deshalb möglichst reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
  • Bodenmanagement: Analyse der Böden und daraus abgeleitete Verbesserungen bezüglich  Qualität, Anteil organischen Materials und Struktur des Bodens.
  • Klimaschutz: Analyse der Treibhausgasemissionen und daraus abgeleitete Reduktionsmassnahmen.
  • Wassermanagement: Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser und Abwässern. Dialog mit anderen Wassernutzern auf regionaler Ebene (Water Stewardship).
  • Soziale Themen: Optimierung von Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Geschlechtergerechtigkeit etc.

Beim Transport der Bananen leistet die Migros seit etlichen Jahren schon Pionierarbeit: Dank einem eigens dafür entwickelten Mehrweggebinde aus Plastik. Die Kunststoffpaletten können -  im Gegensatz zu Kartonschachteln - wieder verwendet werden. Pro Jahr werden so über eine Million Bananenschachteln eingespart und natürliche Ressourcen geschont. Dies entspricht einer Einsparung von CO2-Emissionen von rund 400 Hin- und Rückflügen von Zürich nach Neuseeland.

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Obwohl die Bananen aus dem WWF-Modellprojekt nach dem verschärften Nachhaltigkeits-Standard produziert werden, sind sie für die Konsumenten nicht teurer.

Weitere Informationen rund um das Projekt auf www.migros.ch/banane