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Wir versprechen, bis Ende 2020 über 6000t Verpackungsmaterial ökologisch zu optimieren.

Versprechen nicht auf Kurs.

Ökologische Verpackung

Seit einigen Jahren arbeitet die Migros daran, ihre Verpackungen möglichst umweltschonend zu gestalten. Denn eine Verpackung in der Migros muss nicht nur das Produkt schützen, attraktiv und gut zu transportieren sein, sondern soll auch die Umwelt so wenig wie möglich belasten.

Start des Versprechens:
2014

Zieljahr:
Ende 2020

Zielwert:
6000 t

Indikator & Messeinheit:
Tonnen ökologisch optimierte Verpackungen

Geltungsbereich:
Verpackungen M-Industrie

Controlling-Intervall:
jährlich, letztes Update: 31.12.2017

​31.12.2017

2017 konnte die Migros insgesamt 56 einzelne Verpackungen ökologisch optimieren. So enthalten die PET-Flaschen des Kult-Ice-Tea neu 35% Recycling-PET, was jährlich 75.6 Tonnen Neumaterial einspart. Durch die Reduktion der Kartondicke bei vielen Biskuitverpackungen werden jährlich 22.5 Tonnen Karton weniger benötigt. Insgesamt konnte die Migros seit 2013 3'437 Tonnen Verpackungsmaterial ökologisch optimieren. Dieses Ergebnis liegt leicht unter dem angesteuerten Zwischenziel von 3‘750Tonnen, weshalb dieses ehrgeizige Ziel aktuell nicht auf Kurs ist.

Vermeiden – Vermindern – Verwerten

2013 hat die Migros eine neue ganzheitliche Strategie für ökologischere Verpackungen erarbeitet. Schrittweise werden dabei die Verpackungen der Eigenprodukte aus der Migros-Industrie bis 2020 optimiert. Getreu dem Motto «Vermeiden – Vermindern – Verwerten» setzt die Migros auf vielfältige Lösungen, um die Verpackungen ökologischer zu gestalten: Sie setzt wo möglich weniger Verpackung ein, nutzt rezyklierte Materialien oder verpackt ihre Ware anders, beispielsweise Papier aus nachhaltigen Quellen (FSC-Papier) oder Beutel anstatt Dose. Zählt man sämtliche Optimierungen zusammen, sollen bis 2020 insgesamt über 6000 Tonnen Verpackungsmaterial umweltfreundlicher gestaltet werden.

Systematische Analyse

Um die Umweltbelastung von Verpackungen zu identifizieren, arbeitet die Migros mit Ökobilanzen. Diese analysieren den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen, also von der Rohstoffgewinnung bis hin zur Entsorgung, und zeigen die Auswirkungen auf die Umwelt, beispielswiese die Klimabelastung durch CO2 oder die Versauerung von Böden, auf. Die Berechnungen belegen beispielsweise, dass einige Plastikverpackungen eine bessere Ökobilanz aufweisen als Papier- oder Kartonverpackungen. Grund dafür ist, dass für dieselbe Stabilität mehr Papier oder Karton eingesetzt werden muss – dadurch kehrt sich der ökologische Vorteil von Papier und Karton oft zu Gunsten einer Plastikverpackung.

Verpackungen ökologischer zu gestalten, ist häufig mit grossem Aufwand verbunden. Für eine dünnere Folienhülle der Frischepizzen musste beispielsweise extra eine neue Verpackungsmaschine angeschafft werden und der schlankeren Verpackung der Café Royal Kapseln ging viel Experimentieren voraus. Aber der Aufwand lohnt sich: Dank einer neuen Technologie gelingt es die Kapseln luftdicht zu verschliessen. Dadurch bleibt das Aroma in der Kapsel, die Plastiksäckchen um jede Kapsel sind überflüssig geworden und 60 Prozent Verpackungsmaterial wurde eingespart.

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